Casino Bonus ohne Einzahlung in der Schweiz: Lizenz, Kosten und Angebote im Überblick

Stand der Daten: 30 Oktober 2026 — geprüft gegen die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken der ESBK.

Bildschirm mit Bonusbedingungen, Einsatztabelle und einer Uhr im Hintergrund — casino bonus ohne einzahlung
Casino777 akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777 erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren.

Wer in der Schweiz nach einem «Casino Bonus ohne Einzahlung» sucht, stösst auf eine Realität, die mit der Werbung aus dem Ausland wenig gemein hat: Werbung für Online-Casinos in der Schweiz unterliegt dem Geldspielgesetz (BGS), ausländische Anbieter werden vom Netzdurchsetzungsdienst über die Sperrliste geblockt, und nur zehn Online-Casinos tragen überhaupt eine Konzession. Wer hier spielt, zahlt die Spielbank mit Schweizer Franken, über Schweizer Zahlungswege und unter Schweizer Aufsicht — was die Seite des Spielerschutzes betrifft, sind das harte Regeln, und auf der Angebotsseite bedeutet es: keine klassischen No-Deposit-Boni, wie sie internationale Vergleichsseiten gewohnt sind. Was diese Seite leistet: erklären, wie das System funktioniert, was ein «Bonus ohne Einzahlung» im schweizerischen Rahmen überhaupt heissen kann, welche Spielerregeln wirklich gelten und welche zehn lizenzierten Häuser die einzige legale Adresse sind.

Die Rechtslage der Schweiz: warum «Bonus ohne Einzahlung» hier anders funktioniert

Das Geldspielgesetz und seine Folgen

Seit dem 1. Januar 2019 regelt das Geldspielgesetz (BGS) in der Schweiz die Geldspiele. Es schreibt fest, dass Online-Spiele nur als Erweiterung einer bestehenden Landkonzession betrieben werden dürfen — eine eigene Online-Lizenz gibt es nicht. Damit liegt die Zahl der Anbieter fest: so viele landbasierte Spielbanken mit Bundesaufsicht es gibt, so viele Online-Casinos gibt es. Heute sind das zehn. Die Aufsicht führt die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK); Lotterien und Sportwetten liegen bei Gespa.

Amtliches Schreiben mit Stempel auf einem Schreibtisch neben einem Gesetzbuch — casino bonus ohne einzahlung
Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10.-.

Warum ausländische Angebote hier nichts zu suchen haben

Wer ohne Schweizer Konzession Geldspiele an Schweizer Spielerinnen und Spieler anbietet, macht sich strafbar. Die ESBK setzt das mit DNS-Sperren auf der nationalen Sperrliste durch. Spielerinnen und Spieler werden laut ESBK nicht verfolgt, spielen aber ohne jeden Schweizer Schutz: keine Spielsperre, kein Sozialkonzept, keine Streitstelle im Inland. Gewinne aus solchen Quellen sind zudem ab dem ersten Franken steuerpflichtig.

Werbung und die Frage der Verführung

Artikel 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung sowie Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Boni sind nicht numerisch gedeckelt — was die Regel bedeutet: Anbieter dürfen mit Boni werben, müssen aber transparent bleiben, und der Schutzrahmen gilt immer.

Verrechnungssteuer: wann ein Gewin steuerfrei ist

Gewinne aus Schweizer konzessionierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 (indexiert, rund CHF 1.07 Mio. für 2026) steuerfrei. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Das ist einer der wenigen handfesten finanziellen Vorteile, die ein Schweizer Konto gegen ein ausländisches hat.

Spielerschutz: Sozialkonzept, Limits und Spielsperre

Was jede Spielbank leisten muss

Jedes konzessionierte Casino betreibt ein Sozialkonzept. Es umfasst verpflichtende Identitätsprüfung, ein Set an Spieler-Set-Tools und — bei häufigem Spiel oder hohen Einsätzen — die Pflicht, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse zu verlangen. Wer den nicht bringt oder dessen wirtschaftliche Lage das Spiel nicht trägt, wird gesperrt.

Die verfügbaren Werkzeuge

Die Palette reicht von Einzahlungs- und Verlustlimits über Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, Selbsttests und Spielpausen bis hin zur freiwilligen Spielsperre. Letztere gilt konzessionsübergreifend — wer bei Jackpots.ch eine Spielsperre beantragt, ist für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gesperrt. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre Liechtenstein ausdrücklich mit ab.

Dauer und Aufhebung

Eine Spielpause bei Jackpots.ch kann zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten festgelegt werden — entweder für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Eine Spielsperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und auch dann nur, wenn ihr Grund weggefallen ist. Eine freiwillige Spielsperre bei Mycasino.ch wird nur gegen Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweises (Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Führerausweis) beantragt — anonymes Spielen ist im konzessionierten Rahmen unmöglich.

Wer spielen darf

Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil. Wer sich also in einem Schweizer Online-Casino anmeldet, geht durch eine vollständige Identitätsprüfung — und wer eine Sperre hat, bleibt draussen.

Boni und Freespins: was «Bonus ohne Einzahlung» im Schweizer Rahmen bedeuten kann

Der entscheidende Unterschied zur internationalen Werbung

In der internationalen Casino-Werbung ist «No Deposit Bonus» ein klar definiertes Angebot: ein Casino gibt neuen Spielerinnen und Spielern einen Bonus, ohne dass eine Einzahlung verlangt wird. Das ist im konzessionierten Schweizer Markt die Ausnahme, nicht die Regel. Die offiziellen Bonusstrukturen der zehn ESBK-Konzessionäre setzen in aller Regel eine Einzahlung voraus — und genau das unterscheidet eine seriöse Schweizer Seite von einem ausländischen Vergleichsportal, das mit No-Deposit-Boni wirbt, aber keine Schweizer Konzession trägt.

Was die Schweizer Lizenzinhaber stattdessen bieten

Die Willkommensboni der zehn ESBK-Konzessionäre sind klassische Einzahlungsboni mit Freespins. Sie fallen im internationalen Vergleich moderat aus, dafür sind die Bedingungen klar beziffert und die Auszahlungswege kurz. Beispiele aus dem Markt: Jackpots.ch bietet Neukunden auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu CHF 2’200.- und 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.- verdoppelt wird. Bei Mycasino.ch gibt es auf die erste Einzahlung 100 % bis CHF 300.- plus 200 Freispiele, die je CHF 0.10 wert sind, keiner Umsatzbedingung unterliegen und 72 Stunden gültig bleiben.

Was ein Bonus wirklich kostet: die Umsatzbedingung

Bei Jackpots.ch beträgt die Umsatzbedingung für Boni das 30-Fache des Bonusbetrags an Spielautomaten, das 300-Fache an Tischspielen, umzusetzen innerhalb von standardmässig einem Monat. Bei Mycasino.ch muss der Bonusbetrag des Einzahlungsbonus innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Wer einen Bonus aktiviert, spielt also nicht mehr «sein Geld», sondern das des Casinos, bis die Bedingung erfüllt ist — und wer die Frist verpasst, verliert Bonus und Gewinne.

Der Teufel im Kleingedruckten

Die Freespins des Willkommensbonus bei Jackpots.ch werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Wer auf einer Schweizer Seite spielt, sollte die Bonusbedingungen lesen — sie sind kürzer als die internationalen Pendants, aber sie sind da.

Kostenrechnung: was ein Jackpots.ch-Willkommensbonus wirklich kostet

Wer bei Jackpots.ch den vollen Ersteinzahlungsbonus von CHF 700.- ausnutzt, sieht sich mit folgender Rechnung konfrontiert: erforderlicher Umsatz 700 × 30 = CHF 21’000.- an Spielautomaten innerhalb eines Monats. Bei einem typischen Slot-Einsatz von CHF 0.20 pro Spin sind das 105’000 Spins. Bei fünf Sekunden pro Spin entspricht das rund 146 Stunden reiner Spielzeit — fast vier Stunden pro Tag, jeden Tag im Monat. Wer das durchsteht, hat den Bonus in echtes Geld umgewandelt, sofern die Frist eingehalten wird. Wer die Frist verpasst: Bonus weg, Gewinne weg.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Geldspielen im Internet — casino bonus ohne einzahlung
Bei Casineo beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-.

Die Rechnung ist eine statistische Schätzung — sie sagt nichts über den Ausgang einzelner Spins aus, sondern über den durchschnittlichen Aufwand, den die Bedingung erfordert. Sie zeigt, dass ein «Bonus» weniger ein Geschenk als eine sehr intensive Spielverpflichtung ist.

Für Tischspiele sieht die Rechnung nochmal anders aus: das 300-Fache bedeutet für CHF 700.- einen erforderlichen Umsatz von CHF 210’000.-, also das Zehnfache des Slot-Aufwands.

Zahlungsmethoden: das schweizerische Finanz-Setup

Lokale Schienen dominieren

TWINT, PostFinance, Schweizer Banken, Kreditkarten und Paysafecard — das ist der Kern des Angebots, das die konzessionierten Häuser machen. Crypto ist hier tabu.

Was jedes Casino akzeptiert

Casino777.ch akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung — und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Casineo.ch akzeptiert TWINT, Kreditkarten und PostFinance, die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-. Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Jackpots.ch akzeptiert unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Pasino.ch akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen, Mindesteinzahlung CHF 10.-. 7melons akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, Mindestbetrag CHF 10.-, bei PostFinance Höchstbetrag CHF 100’000.-. Admiral.ch bietet Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. StarVegas.ch akzeptiert VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard, Mindesteinzahlung CHF 10.-. Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab CHF 10.- ohne Zusatzgebühren, Gutschrift sofort nach Bestätigung in der TWINT-App.

TWINT: das schweizerische Standardgeld

Bei Jackpots.ch fallen für TWINT-Einzahlungen keine Zusatzgebühren an, die Zahlung wird sofort verarbeitet. Das ist keine Besonderheit, sondern Standard im Markt.

Auszahlungen: wohin das Geld zurückgeht

Auszahlungen bei Jackpots.ch erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet — Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Bei Mycasino.ch sind Auszahlungen in der Regel in 1 bis 3 Werktagen abgeschlossen, Dauer je nach Wochentag, Uhrzeit und Bank. Jackpots.ch selbst weist darauf hin, dass die Banküberweisung die langsamste Auszahlungsmethode ist und 1 bis 2 Werktage braucht. Bei Mycasino.ch wird weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen eine Gebühr erhoben.

Mindestbeträge: kleine Schwellen

Die Mindesteinzahlung liegt im Markt fast durchgehend bei CHF 10.—, oft ausgenommen Banküberweisung oder sehr hohe Limits wie bei 7melons PostFinance mit bis zu CHF 100’000.-. Der Mindestauszahlungsbetrag bei Mycasino.ch beträgt CHF 10.—, liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlen werden. Pasino.ch geht sogar auf CHF 0.01 Mindestauszahlung herunter.

Die zehn ESBK-Konzessionäre: das Ranking des Marktes

Die Grundprinzipien des Vergleichs

Anbieter Hintergründiges Casino Online seit Unterstützung des Themas
Casino777.ch Casino Davos 09.09.2019 —
Casineo Casino Locarno 17.03.2026 —
Mycasino.ch Grand Casino Luzern 22.08.2019 —
Swiss Casinos Casino Pfäffikon 02.09.2019 —
Jackpots.ch Grand Casino Baden 05.07.2019 —
Pasino.ch Casino Meyrin 16.11.2020 —
7melons Grand Casino Bern 15.09.2020 —
Admiral.ch Casino Mendrisio 16.07.2025 —
StarVegas.ch Casino Interlaken 24.02.2020 —
Swiss4win.ch Casino Lugano 01.03.2021 —

Was die Tabelle zeigt: hinter jeder Online-Plattform steht ein Schweizer Landcasino mit eigener Geschichte, eigene Gäste, eigenes Spielangebot. Was die Tabelle nicht zeigt: die ESBK führt hier, ohne Vergleich, was die Lizenz ihrer Konzessionäre angeht, eine geschlossene Liste.

Casino777.ch — Casino Davos, seit 2019 online

Casino777.ch ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 am Netz. Das Casino akzeptiert eine breite Palette an Zahlungsmethoden — Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung — und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Mehr Zahlen, mehr Vergleich trägt die Seite nicht her.

Casineo — Casino Locarno, seit März 2026 online

Casineo.ch ist das jüngste Mitglied im Kreis, die Lizenzerweiterung gilt seit dem 17. März 2026. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.- für alle Methoden, akzeptiert werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Wer hier spielt, spielt bei einem Haus, das gerade erst online gegangen ist — die Geschichte des Angebots ist noch jung.

Mycasino.ch — Grand Casino Luzern, seit 2019 online

Mycasino.ch gehört zum Grand Casino Luzern und ist seit dem 22. August 2019 online. Das Casino bietet über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Der Willkommensbonus liegt bei 100 % bis CHF 300.- plus 200 Freespins à CHF 0.10 (keine Umsatzbedingung, 72 Stunden gültig), die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen 35-mal umgesetzt werden. Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, Mindestauszahlungsbetrag CHF 10.-, keine Gebühren.

Mycasino.ch richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die ein breites Spielangebot und kurze Auszahlungswege schätzen — die Freespins sind ungewöhnlich grosszügig, da keine Umsatzbedingung an ihnen hängt.

Swiss Casinos — Casino Pfäffikon, seit 2019 online

Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) gehört zu Casino Pfäffikon und ist seit dem 2. September 2019 online. Die Zahlungsmethoden sind breit: Visa, Mastercard, Diners Club, Discover, TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Was das Haus besonders macht, ist sein Standort in Pfäffikon — und der direkte Draht zur landbasierten Spielbank.

Jackpots.ch — Grand Casino Baden, seit 2019 online

Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden und ist seit dem 5. Juli 2019 online. Das Angebot umfasst über 2’500 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Der Willkommensbonus auf die ersten vier Einzahlungen beläuft sich auf insgesamt bis zu CHF 2’200.- plus 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 % bis CHF 700.- verdoppelt wird — die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung für Boni liegt beim 30-Fachen an Slots und beim 300-Fachen an Tischspielen innerhalb eines Monats. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf Schweizer Bank- oder Postkonto, die Banküberweisung braucht 1 bis 2 Werktage. Wer hier spielt, bekommt das höchste Willkommenspaket des Marktes — aber auch die längste Pflicht, es durchzuspielen.

Jackpots.ch passt zu Spielerinnen und Spielern, die ein grosses Spielangebot und ein hohes Bonuspaket wollen und bereit sind, eine intensive Umsatzphase durchzuziehen.

Pasino.ch — Casino Meyrin, seit 2020 online

Pasino.ch gehört zum Casino Meyrin und ist seit dem 16. November 2020 online. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestauszahlungsbetrag lediglich CHF 0.01 — eines der niedrigsten im Markt. Akzeptiert werden Twint, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen. Was Pasino.ch besonders macht: die schnelle Auszahlungsgrenze.

7melons — Grand Casino Bern, seit 2020 online

7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit dem 15. September 2020 online. Akzeptiert werden TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, Mindestbetrag CHF 10.-, bei PostFinance Höchstbetrag CHF 100’000.-. Wer mit hohen Beträgen via PostFinance einzahlen will, hat hier seinen Platz.

Admiral.ch — Casino Mendrisio, seit 2025 online

Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist seit dem 16. Juli 2025 online — das zweitjüngste Casino im Feld. Akzeptiert werden Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Admiral bringt eine internationale Marke mit, die im Tessin zu Hause ist.

StarVegas.ch — Casino Interlaken, seit 2020 online

StarVegas.ch gehört zum Casino Interlaken und ist seit dem 24. Februar 2020 online. Akzeptiert werden VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard, Mindesteinzahlung CHF 10.-. Aircash Abon ist hier die Besonderheit — eine Zahlungsmethode, die nicht überall angeboten wird.

Swiss4win.ch — Casino Lugano, seit 2021 online

Swiss4win.ch gehört zum Casino Lugano und ist seit dem 1. März 2021 online. Spezialisiert auf TWINT-Einzahlungen ab CHF 10.- ohne Zusatzgebühren, Gutschrift sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Wer TWINT als Hauptzahlungsmittel nutzt, findet hier einen besonders klaren Pfad.

Was ein «Bonus ohne Einzahlung» im Schweizer Rahmen realistisch heisst

Die ehrliche Antwort

Wer nach einem «Bonus ohne Einzahlung» in der Schweiz sucht, wird bei den zehn ESBK-Konzessionären keine klassischen No-Deposit-Angebote finden — die Bonusstrukturen setzen eine Einzahlung voraus, oft schon ab CHF 10.-. Das ist kein Versäumnis der Casinos, sondern Ausfluss des Werbungsrechts: Werbung muss transparent sein, und ein No-Deposit-Bonus mit komplizierter Umsatzbedingung wäre schnell als «aufdringlich» oder «irreführend» zu werten.

Die unkonventionellen Wege

Einige Spielbanken bieten Aktionen ausserhalb des Willkommenspakets, etwa Freispiele für Stammkunden, Gewinnspiele oder Bonusaktionen zu Feiertagen — diese werden im Spielerkonto und im Newsletter des jeweiligen Anbieters kommuniziert, nicht in der Werbung. Wer auf eine bestimmte Aktion aus ist, sollte direkt beim Anbieter nachschauen.

Die Kosten einer «gratis»-Mentalität

Auch wenn eine Aktion einmal ohne Einzahlung läuft: jede Bonusbedingung bleibt ein Vertrag. Wer einen Bonus annimmt, ohne die Umsatzbedingung, die Frist und die zugelassenen Spiele zu lesen, verspielt am Ende sowohl Bonus als auch Gewinne. Bei Jackpots.ch und Mycasino.ch sind diese Regeln klar beziffert; bei kleineren Aktionen ist ein Blick in die Bonusbedingungen Pflicht.

Häufig gestellte Fragen

Ist «Casino Bonus ohne Einzahlung Schweiz» in der Schweiz legal?

Ja, aber nur innerhalb der zehn von der ESBK konzessionierten Online-Casinos. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz sind über die Sperrliste geblockt; das Spielen dort ist nicht strafbar für Spielerinnen und Spieler, aber ungeschützt, und Gewinne daraus sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die Werbung schweizerischer Casinos unterliegt dem BGS, insbesondere Art. 74 zu aufdringlicher oder irreführender Werbung.

Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?

Jedes lizenzierte Casino trägt einen Hinweis auf die ESBK-Konzession und ist die Online-Erweiterung eines Schweizer Landcasinos. Die ESBK führt eine öffentliche Liste der konzessionierten Anbieter; ein Anbieter, der dort fehlt und in der Schweiz spielen lässt, ist nicht lizenziert. Die Identitätsprüfung bei der Anmeldung ist Pflicht und gilt für alle zehn.

Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?

Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Sie wird beim gewünschten Anbieter beantragt — bei Mycasino.ch etwa mit Vorlage eines gültigen amtlichen Ausweises — und gilt sofort. Aufgehoben werden kann sie frühestens nach drei Monaten, und nur, wenn ihr Grund nicht mehr besteht. Zusätzlich gibt es Spielpausen von 15 Minuten bis 6 Monaten, die nur für einzelne Anbieter gelten.

Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?

Gewinne aus Schweizer konzessionierten Online-Casinos sind bis CHF 1’000’000 (indexiert, rund CHF 1.07 Mio. für 2026) steuerfrei. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 % auf den übersteigenden Betrag an. Gewinne aus ausländischen oder unkonzessionierten Angeboten sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig — das ist ein handfester finanzieller Unterschied.

Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?

Ausländische Seiten, die ohne Schweizer Konzession an Schweizer Spielerinnen und Spieler vermitteln, werden vom Netzdurchsetzungsdienst auf Anweisung der ESBK per DNS-Sperre blockiert. Die Sperrliste ist öffentlich; Anbieter können sich nicht «freikaufen», sondern müssen eine Schweizer Konzession beantragen — was die Konzessionierung als Erweiterung eines Landcasinos voraussetzt. Wer eine Seite auf der Liste öffnen will, hat in der Schweiz schlechte Karten.