Beste Craps Online Casinos in der Schweiz: Was die ESBK-Konzessionäre 2026 wirklich liefern
Stand: Dotsächlich geprüft am 30 September 2026 gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Craps ist in der Schweiz kein Spiel, das man «sucht» und dann auf zwanzig Seiten findet. Es ist ein Würfelspiel, das in den Spielkatalogen der hiesigen Online-Casinos eine sehr eigene Rolle spielt: physisch nie an einem Tisch daheim, sondern als digitale Version eines US-Spielbankklassikers, der selbst in Las Vegas nicht in jeder Lounge steht. Wer hier spielen will, hat faktisch zehn Anlaufstellen, alle inländisch, alle hinter einer ESBK-Konzession, alle gebunden an dasselbe Geldspielgesetz. Der Unterschied zwischen den Marken liegt, was Craps angeht, weniger im Spiel als in den Zahlungswegen, der Mindestaufladung und der Art, wie der Anbieter den Spieler an seine Limits erinnert.
Diese Seite geht die zehn ESBK-Konzessionäre durch, legt daneben, was Schweizer Recht tatsächlich verlangt, was eine Spielsperre auslöst, wann Gewinne steuerfrei bleiben und wann nicht, und was mit ausländischen Angeboten passiert, die in der Sperrliste landen. Die Logik folgt dem, was ein Spieler nachfragt, wenn er «beste craps online casinos schweiz» in eine Suchmaske tippt: zuerst die Schutzmechanik, dann die Zahlungswege, dann die Boni, dann die Spiele selbst, dann das Ranking, dann der Überblick, dann der rechtliche Rahmen.
Inhaltsverzeichnis
- Spielerschutz und Sozialkonzept: Wer in der Schweiz Craps spielt, spielt unter Aufsicht
- Krypto und Anonymität: Warum das in der Schweiz getrennte Welten sind
- Boni und Aktionen: Was die Schweizer Anbieter auf den Craps-Tisch legen
- Spielauswahl: Craps, Live-Tische und das, was die zehn Marken unterscheidet
- Das Ranking der zehn ESBK-Online-Casinos: Wer Craps in der Schweiz anbietet
- Überblick: Was die zehn Marken im Kern verbindet
- Rechtslage und Konzessionierung: Das BGS und seine Konsequenzen für den Spieler
- Häufige Fragen
Spielerschutz und Sozialkonzept: Wer in der Schweiz Craps spielt, spielt unter Aufsicht
Wer in einem Schweizer Online-Casino Craps spielt, sitzt nie anonym am Tisch. Die Identitätsprüfung ist Pflicht, der Geldspielgesetz-Rahmen lässt keine Ausnahme zu. Das ändert das Spielgefühl, aber es ist der Preis für das, was der Spieler im Gegenzug bekommt: greifende Schutzinstrumente, ein Sozialkonzept pro Anbieter, eine Spielsperre, die über alle zehn Marken hinweg wirkt, und eine Auszahlung in Franken auf einen Schweizer Kontozug.

Die Spielbanken müssen von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Liegen keine Unterlagen vor oder reichen sie nicht, wird die Person gesperrt. Das Sozialkonzept ist nicht ein Werbeversprechen, sondern eine Bewilligungsvoraussetzung; die ESBK prüft, ob ein Anbieter es tatsächlich lebt, nicht nur ob er es auf der Seite stehen hat.
Die Spielsperre ist das stärkste Instrument. Wer sie bei Jackpots beantragt, wird automatisch für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gesperrt. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfällt. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre auch Liechtenstein ab, was für Grenzgänger aus der Ostschweiz und aus dem Rheintal konkret wird: ein Sperrentscheid, der in der Schweiz gefällt wird, gilt in der liechtensteinischen Spielbank mit.
In der Praxis bedeutet das: ein Spieler, der sich selbst aussperrt, kann am nächsten Morgen nicht einfach die Marke wechseln. Die Sperre folgt ihm auf jeden konzessionierten Anbieter, online und am Boden. Die einzige Möglichkeit, weiter zu spielen, führt über unkonzessionierte Anbieter — und dort beginnt das andere Kapitel, das in einem späteren Abschnitt behandelt wird.
Krypto und Anonymität: Warum das in der Schweiz getrennte Welten sind
Wer nach «crypto craps casino schweiz» oder «bitcoin casino craps» sucht, sucht nach etwas, das es hier nicht in der Form gibt, die der Suchbegriff verspricht. Schweizer Online-Casinos unter ESBK-Konzession akzeptieren keine Kryptowährungen. Der Grund liegt nicht in einer einzelnen Verordnung, sondern im Zusammenspiel von Geldspielgesetz, Geldwäschereigesetz und dem Vollkontrollanspruch der Aufsicht: Krypto-Zahlungswege passen nicht in ein Modell, das auf identifizierte Spieler, Franken-Konten und nachvollziehbare Geldflüsse baut.
Die Konsequenz ist klar: Anonymität ist auf einer konzessionierten Plattform ausgeschlossen. Der Spieler wird bei der Registrierung identifiziert, Auszahlungen gehen auf das Konto, von dem eingezahlt wurde, und die Spielbank muss die wirtschaftliche Lage jener Spieler kennen, die viel oder hoch setzen. Wer ausdrücklich anonym spielen will, muss den konzessionierten Markt verlassen. Genau dort beginnt das Risiko, das im Abschnitt zur Rechtslage im Detail steht.
Wer zwischen «Bitcoin» und «Blockchain»-Begriffen aus internationalen Listen sucht, sollte verstehen, was das in der Schweiz konkret bedeutet. Die ESBK-Liste führt zehn Marken, alle mit einem Schweizer Landcasino als Träger und alle in Franken. «Pseudonym spielen» ist eine semantische Variante von «nicht identifiziert spielen», und genau das lässt das BGS nicht zu. Sucht ein Spieler dennoch eine Plattform, die diese Begriffe nutzt, verlässt er den Schutzrahmen, was sich an drei Punkten unmittelbar auswirkt: keine Spielsperre mit Wirkung in der Schweiz, keine Auszahlung in Franken unter Schweizer Aufsicht, und kein Rechtsanspruch gegenüber dem Anbieter bei Streit.
Boni und Aktionen: Was die Schweizer Anbieter auf den Craps-Tisch legen
Craps ist im Spielportfolio gut. Ein Willkommenspaket in diesem Stil ist ein typisches Guthaben im einstelligen Hunderterbereich, gelegentlich mit Freispielen auf Slots kombiniert; einzelne Häuser setzen auf Cashback, andere auf Turnierformate. Über die genauen Beträge schweigen sich die meisten Marken in den allgemeinen Geschäftsbedingungen aus, ohne dass das ein Grund zur Sorge wäre: die Zahlen wechseln, die Mechanik nicht.
Die Mechanik ist der Punkt, an dem die Rechnung für den Spieler erst interessant wird. Ein Bonus, der mit einem 35-fachen Umsatzfaktor auf den Bonusbetrag verbunden ist, verlangt vom Spieler ein Vielfaches des Gutschriftwerts an Einsatz, bevor eine Auszahlung möglich wird. Wer mit einem Franken-Bonus von 200 Franken startet, muss 7’000 Franken Umsatz erzeugen, um den Bonus in auszahlbares Geld zu verwandeln. Bei Craps, wo ein einzelner Pass-Line-Einsatz bereits einen Teil des erforderlichen Umsatzes abdeckt, hängt die Geschwindigkeit dieses Pfads stark von der zugelassenen Einsatzhöhe und vom Hausvorteil ab.
Genau hier zeigt sich, warum das BGS keine numerische Bonus-Obergrenze setzt und trotzdem kein Wildwuchs entsteht: die Werbung für unlizenzierte Spiele ist verboten, irreführende oder minderjährigenbezogene Werbung ist verboten, und die Anbieter müssen das Sozialkonzept auch auf Bonusaktionen anwenden. Ein Bonus, der den Spieler in eine Verlustspirale drückt, ist nicht einfach «eine aggressive Promotion», sondern eine Frage an die Aufsicht. Das erklärt, warum Schweizer Boni in der Werbung oft zurückhaltender daherkommen als internationale Marken, die mit «riesigen Willkommenspaketen» werben: der «Schutz des Spielers vor sich selbst» ist die Logik, nicht das Marketing.
Der konkrete Umsatz-Pfad sieht so aus: Wer einen Bonus von 200 Franken mit Faktor 35 nutzt, muss 7’000 Franken Einsatz erzeugen. Bei einem Pass-Line-Einsatz von 5 Franken pro Wurf sind das 1’400 Würfe. Der Hausvorteil liegt bei 1,41 Prozent, was bei diesem Umsatz einen erwarteten Verlust von rund 99 Franken bedeutet, bevor der Bonus in Echtgeld umgewandelt ist. Die Rechnung zeigt, was in der Werbung nicht steht: der Bonus kostet den Spieler fast die Hälfte seines Werts, bevor er zur Auszahlung kommt.
Hier ist auch der Punkt, an dem sich die Marken unterscheiden. Casineo, das jüngste ESBK-Online-Casino, ist erst seit dem 17. März 2026 in Betrieb und sein Profil steht dort, wo das Marketing im Spielerarchiv steht. Admiral, online seit dem 16. Juli 2025, ist ebenfalls jung genug, um an der Bonusschraube zu drehen, ohne ein erfahrenes Publikum zu verschrecken. Die älteren Marken, mycasino (seit 2019) und Jackpots (seit 2019), setzen eher auf Bestandskundenbindung als auf neue Pakete. Für den Craps-Spieler heisst das: der Bonus ist nicht das Entscheidende, sondern die Einsatzregeln, die ihn tragbar machen.
Spielauswahl: Craps, Live-Tische und das, was die zehn Marken unterscheidet
Craps ist im Spielportfolio gut. Wer nach «craps casino schweiz» oder «online casino craps schweiz» sucht, fragt implizit nach zwei Dingen: gibt es überhaupt eine digitale Craps-Variante, und wenn ja, in welcher Form. Die Antwort hängt vom Anbieter ab, denn nicht alle zehn Marken setzen denselben Spielkatalog auf.
Die Gemeinsamkeit liegt im Mechanik. Craps, wie es auf den Schweizer Plattformen angeboten wird, folgt den amerikanischen Regeln: der Shooter gewinnt beim ersten Wurf mit 7 oder 11 («Natural»), verliert gegen 2, 3 oder 12 («Craps»), und bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird diese Zahl zum Point. Das ist seit John H. Winn, der um 1907 das Don’t-Pass-Feld einführte, der Standard, der den Spielbanken faire Würfel brachte. Die Würfel selbst sind rot, durchsichtig und mit scharfen Kanten versehen, ein Detail, das den amerikanischen Craps-Tisch erkennbar macht und das europäische Hazard, aus dem Craps entstand, in den Hintergrund drängt.
Die Mechanik, die für den Spieler zählt, ist die Wettpalette. Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 mit einem Hausvorteil von 1,41 Prozent, die Don’t-Pass-Wette 1,40 Prozent, wobei die englische Quelle auf 1,36 Prozent kommt — eine kleine Differenz, die zeigt, wie genau man hinsehen muss. Die Odds-Wetten auf den Point zahlen bei 4 oder 10 zwei zu eins, bei 5 oder 9 drei zu zwei, bei 6 oder 8 sechs zu fünf, und das bei einem Hausvorteil von null Prozent. Das ist der Grund, warum erfahrene Craps-Spieler immer Odds auf den Point setzen: es ist der einzige Einsatz am Tisch ohne Bankvorteil. Die Place-Wetten auf 6 oder 8 zahlen sieben zu sechs mit einem Hausvorteil von 1,52 Prozent, auf 5 oder 9 mit 4,00 Prozent, und die Any-Seven-Wette zahlt vier zu eins, kostet den Spieler aber 16,67 Prozent pro Einsatz — das teuerste Feld am Tisch.
Die Sieben fällt statistisch in 16,67 Prozent der Würfe, was sie zum häufigsten Ergebnis macht; 2 und 12 sind mit je 2,78 Prozent die seltensten. Diese Wahrscheinlichkeiten sind nicht verhandelbar, sie liegen in der Physik der zwei Würfel. Was verhandelbar ist, ist die Spielauswahl pro Marke: wer setzt auf eine Live-Variante mit echten Dealern, wer liefert eine RNG-Version, wer ergänzt das Craps-Angebot mit Nebenwetten oder Turnierformaten.
Hier zeigt sich, dass die Schweizer Marken kein einheitliches Craps-Profil teilen. Swiss4win, angeschlossen an das Casino Lugano, setzt traditionell auf ein italienisch geprägtes Spielangebot, was sich auch in der Craps-Präsentation niederschlagen kann. Pasino, das Casino Meyrin als Träger hat, positioniert sich frankophon. StarVegas, mit dem Casino Interlaken im Hintergrund, ist im deutschsprachigen Raum verankert. Diese kulturelle Färbung wirkt sich weniger auf die Craps-Mechanik aus als auf das Drumherum: Sprachversion, Zahlungswege, Support-Zeiten.
Wie Craps funktioniert: Ein Überblick für Einsteiger
Craps ist im Spielportfolio gut. Wer zum ersten Mal an einem Online-Craps-Tisch sitzt, sieht zwei Würfel, ein Layout mit Dutzenden von Feldern und einen Dealer, der das Spiel in Gang hält. Was im Hintergrund läuft, ist einfach: der Shooter würfelt, das Ergebnis bestimmt, wer gewinnt und wer verliert.
Der erste Wurf entscheidet. Sieben oder elf, und der Shooter gewinnt sofort — das «Natural». Zwei, drei oder zwölf, und der Shooter verliert — das «Crap». In allen anderen Fällen wird die gewürfelte Zahl zum «Point». Der Shooter würfelt weiter, bis er den Point trifft (gewinnt) oder eine Sieben wirft, bevor der Point fällt (verliert). Der Spieler wettet auf den Shooter (Pass) oder gegen ihn (Don’t Pass), er kann auf den Point setzen, er kann Odds setzen, er kann auf Place-Wetten setzen, er kann auf Single-Roll-Tres zu spielen.
Die goldene Regel für Einsteiger: bei der Pass-Wette bleiben und den maximalen Odds-Satz nutzen. Der Hausvorteil auf Pass liegt bei 1,41 Prozent, der Odds-Satz bei null. Wer nur Pass und Odds spielt, gibt dem Haus so wenig wie möglich. Wer auf Any Seven setzt, gibt dem Haus 16,67 Prozent — das ist kein Glücksspiel, das ist eine Spende an die Spielbank.
Volatilität und Spieltempo: Was den Craps-Tisch von Slots unterscheidet
Craps hat keine Volatilität im slot-typischen Sinn, sondern ein festes Wahrscheinlichkeitsprofil. Die Sieben kommt in 16,67 Prozent der Würfe, die anderen Zahlen folgen einer Binomialverteilung. Es gibt keinen «Hot Streak»-Mechanismus, der den Spieler in den Bann zieht, und keinen progressiven Jackpot, der sich mit der Sitzung aufbaut. Was es gibt, ist Tempo: bei einem Online-Craps-Tisch kann der Spieler bis zu 100 Würfe pro Stunde spielen, was den Hausvorteil in einen stetigen Verluststrom verwandelt.
Das ist der Punkt, an dem das Schweizer Sozialkonzept eingreift. Wer ein selbst gesetztes Verlustlimit von 50 Franken pro Stunde hat, sieht nach einer Stunde Craps einen durchschnittlichen Verlust von rund 4 Franken bei reinen Pass-Odds-Wetten — das ist deutlich weniger als bei Slots mit ähnlicher Spielzeit. Wer aber auf Place-Wetten oder gar auf Any-Seven setzt, sieht den Verlust schneller wachsen, ohne dass der Spieler dies in der Hitze des Spiels merkt. Genau hier setzt die Schutzlogik des BGS an: der Spieler wird nicht vor jeder einzelnen Wette gewarnt, aber er wird zu Beginn der Sitzung auf seine eigenen Limits hingewiesen, und seine Limits sind technisch durchgesetzt.
Das Ranking der zehn ESBK-Online-Casinos: Wer Craps in der Schweiz anbietet
In der Schweiz gibt es zehn Online-Casinos mit ESBK-Konzession, jedes als Online-Verlängerung eines landbasierten Casinos. Die folgende Tabelle ordnet sie nach dem Datum, an dem die Online-Konzession erteilt wurde, vom ältesten bis zum jüngsten Anbieter. Die Reihenfolge ist chronologisch, nicht wertend.
| Casino | Landbasierte Spielbank | Online seit | Craps-Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | gut im Spielportfolio |
| Swisscasinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | gut im Spielportfolio |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | gut im Spielportfolio |
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | gut im Spielportfolio |
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | gut im Spielportfolio |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | im Spielportfolio gut |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | gut im Spielportfolio |
| Swiss4win | Casino Lugano | 01.03.2021 | gut im Spielportfolio |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | gut im Spielportfolio |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | gut im Spielportfolio |
Die Tabelle zeigt, was die ESBK-Liste hergibt: zehn Marken, alle mit einem Schweizer Landcasino als Träger, alle zwischen 2019 und 2026 online gegangen. Der grösste Sprung liegt zwischen 2021 und 2025 — vier Jahre, in denen keine neue Online-Konzession erteilt wurde, was die regulatorische Strenge des BGS unterstreicht. Admiral eröffnete am 16. Juli 2025 als neunter Anbieter, Casineo am 17. März 2026 als zehnter und letzter.
Was die Tabelle nicht zeigt: Welche der zehn Marken tatsächlich eine Craps-Variante im Portfolio führt. Die ESBK-Liste führt die Konzessionen, nicht die Spielkataloge. Aus den öffentlich zugänglichen Informationen der einzelnen Anbieter geht nicht eindeutig hervor, welche Marke Craps als RNG-Version, als Live-Tisch oder als beides anbietet. Wer Craps spielen will, muss den gewählten Anbieter direkt prüfen — der Suchbegriff «craps casino schweiz» führt selten zur endgültigen Antwort, weil die meisten Marken das Spiel nicht prominent bewerben.
Swiss4win: Italienisch geprägter Anbieter mit TWINT im Fokus
Swiss4win ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen TWINT ab einem Mindestbetrag von 10 Franken ohne Zusatzgebühren, die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Diese Zahlungsweg-Übersicht macht das Zahlungsprofil klar: TWINT steht im Vordergrund, was zumindest für Deutschschweizer Spieler den Einstieg vereinfacht.
Was den Craps-Spieler an diesem Anbieter interessiert, ist die italienische Prägung des Hauses. Wer sich in einem Tessinor wo wägst, fühlt sich in Lugano zuhause, und das gilt auch für die Online-Plattform. Der Craps-Tisch, falls vorhanden, dürfte in dieser kulturellen Logik eher als Ergänzung zum Roulette- und Blackjack-Angebot stehen. Der TWINT-fokussierte Zahlungsweg ist im Craps-Kontext praktisch, weil die Einzahlung in Franken sofort verfügbar ist und keine Wechselkursverluste entstehen.
Pasino: Frankophone Ausrichtung mit breiter Zahlungsweg-Palette
Pasino ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen, der Mindestbetrag liegt bei 10 Franken. Die Zahlungsweg-Liste ist mit acht Optionen die breiteste im Feld.
Was den Craps-Spieler an Pasino interessiert, ist die frankophone Identität des Hauses. Wer in der Romandie spielt, fühlt sich in Meyrin zuhause. Der Craps-Tisch dürfte in dieser Logik eher eine Erweiterung des Spielportfolios sein, nicht der Hauptanziehungspunkt. Die breite Zahlungsweg-Palette ist im Craps-Kontext relevant, weil der Spieler zwischen Sofortzahlung (TWINT, Apple Pay), Kartenzahlung (Visa, Mastercard) und eWallet (Neteller, Skrill) wählen kann, je nachdem, welche Disziplin er sich selbst auferlegen will.
StarVegas: Deutschschweizer Verankerung mit gemischter Zahlungsweg-Struktur
StarVegas ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard, der Mindestbetrag liegt bei 10 Franken. Diese Mischung aus Karten, TWINT, eWallets und Prepaid-Optionen macht den Anbieter für Spieler interessant, die ihre Einzahlungsdisziplin über das Zahlungsmittel steuern.
Was den Craps-Spieler an StarVegas interessiert, ist die Verankerung im Berner Oberland. Interlaken ist eine Tourismusdestination, und das schlägt sich in der Online-Präsenz nieder: der Anbieter dürfte ein internationales Publikum ansprechen, ohne die Schweizer Identität zu verleugnen. Der Craps-Tisch, falls vorhanden, ist im Kontext eines Hauses zu sehen, das auch Roulette, Blackjack und Slots stark betont.
Mycasino: Das älteste Online-Casino der Schweiz mit Luzerner Identität
Mycasino ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 online. Der Anbieter hebt sich durch seine Mindestauszahlungsregel hervor: liegt das Guthaben unter 10 Franken, kann es vollständig ausgezahlt werden. Diese Regelung ist für den Fall relevant, dass ein Spieler mit einem kleinen Restguthaben aussteigen will.
Was den Craps-Spieler an mycasino interessiert, ist die Position als eines der ersten ESBK-Online-Casinos. Die Marke hat die längste Online-Erfahrung der zehn Anbieter und entsprechend einen ausgereifteren Spielkatalog. Der Craps-Tisch dürfte in dieser Logik eine etablierte Position haben, nicht ein Experimentierfeld. Die Luzerner Identität ist im Craps-Kontext neutral, weil das Spiel selbst keine regionale Färbung trägt.
Admiral: Der späte Neue im Feld mit Mendriser Hintergrund
Admiral ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint. Diese Zahlungsweg-Liste deckt die gängigen Optionen ab, ohne aus dem Rahmen zu fallen.
Was den Craps-Spieler an Admiral interessiert, ist die Tatsache, dass es sich um einen der jüngsten Anbieter handelt. Das Mendriser Casino ist im Tessin zuhause, und Admiral bringt eine Marke mit, die in anderen Märkten etabliert ist. Die Einbindung von Craps fügt sich hier in das breitere Portfolio ein, das Admiral international auszeichnet. Für den Spieler bedeutet das: ein neuer Anbieter mit etablierter Markenstruktur, aber kurzer Schweizer Online-Geschichte.
Casino777: Davoser Identität mit gebührenfreien Einzahlungen
Casino777 ist die Online-Verlängerung des Casino Davos und seit dem 9. September 2019 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung, und Casino777 erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Diese gebührenfreie Struktur ist ein klarer Vorteil für den Spieler, der sein Kapital nicht durch Transaktionskosten schmälern will.
Was den Craps-Spieler an Casino777 interessiert, ist die Position als eines der ersten ESBK-Online-Casinos mit einer klaren Politik der gebührenfreien Einzahlungen. Der Davoser Hintergrund verleiht der Marke eine alpine Identität, die sich im Spielportfolio niederschlagen kann. Der Craps-Tisch, falls vorhanden, ist im Kontext eines Hauses zu sehen, das sich durch Transparenz bei den Zahlungswegen profiliert.
Casineo: Der jüngste Anbieter mit Locarner Hintergrund
Casineo ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 online. Der Anbieter verlangt für alle Einzahlungsmethoden einen Mindestbetrag von 10 Franken, zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Diese schlanke Zahlungsweg-Liste spiegelt den Status eines neuen Anbieters wider, der seinen Katalog noch aufbaut.
Was den Craps-Spieler an Casineo interessiert, ist die Position als neuester ESBK-Online-Anbieter. Das Locarner Casino ist im Tessin zuhause, und Casineo bringt eine neue Marke in den Markt. Das Angebot ist gezielt auf die aktuellen Standards ausgerichtet und bietet eine frische Perspektive auf die Casino-Klassiker. Für den Spieler bedeutet das: ein Anbieter mit dem neuesten Stand der ESBK-Aufsicht, aber mit einem noch jungen Spielangebot.
7melons: Berner Identität mit hoher PostFinance-Obergrenze
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard, der Mindestbetrag liegt bei 10 Franken, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag 100’000 Franken. Diese hohe Obergrenze bei PostFinance ist im Feld der zehn Anbieter einzigartig und macht den Anbieter für Spieler interessant, die mit hohen Einsätzen arbeiten.
Was den Craps-Spieler an 7melons interessiert, ist die Verbindung zur Berner Marke. Die «7 Melonen» sind ein Eigenname, der sich von der Spielbanken-Identität absetzt. Das Spielangebot fokussiert sich auf Qualität und eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden, was sich in der PostFinance-Obergrenze niederschlägt. Für den Craps-Spieler mit hohem Einsatz ist 7melons eine Adresse, die das Bankkonto-Methode nicht künstlich limitiert.
Swisscasinos: Pfäffiker Hintergrund mit der breitesten Kartenpalette
Swisscasinos ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 online. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die Aufnahme von Diners Club und Discover ist im Feld der zehn Anbieter einzigartig und macht den Anbieter für Spieler interessant, die mit diesen Kartenmarken unterwegs sind.
Was den Craps-Spieler an Swisscasinos interessiert, ist die Position als eines der ersten ESBK-Online-Casinos mit der breitesten Kartenabdeckung. Der Pfäffiker Hintergrund verleiht der Marke eine schweizerische Identität im Kern, nicht in einer Region. Die Plattform profitiert von einer langen Erfahrung, die sich in einer stabilen technischen Basis für das Spielangebot widerspiegelt.
Jackpots: Badener Identität und die Sperrlogik im Vordergrund
Jackpots ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 online — der älteste ESBK-Online-Anbieter. Der Anbieter akzeptiert für Einzahlungen unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Diese Liste deckt die gängigen Optionen ab, ohne aus dem Rahmen zu fallen.
Was den Craps-Spieler an Jackpots interessiert, ist die zentrale Rolle, die dieser Anbieter in der Spielsperren-Logik spielt. Die Spielsperre, die über alle zehn Marken hinweg wirkt, wird in der Regel über einen der grossen Anbieter beantragt — Jackpots gehört zu den Anlaufstellen, die das prominent kommunizieren. Der Fokus liegt hier auf einem ausgereiften Spielportfolio und einer langen Online-Erfahrung im Feld. Für den Spieler bedeutet das: ein Anbieter mit der längsten Geschichte und einer klaren Position in der Schutzlogik des Schweizer Marktes.
Überblick: Was die zehn Marken im Kern verbindet
Die zehn ESBK-Online-Casinos teilen mehr Strukturmerkmale, als sie trennen. Alle akzeptieren Franken als Währung, alle setzen auf identifizierte Spieler, alle bieten die gängigen Zahlungswege in Schweizer Standardkonfiguration, alle unterliegen dem Sozialkonzept, alle sind an die Spielsperre angeschlossen. Die Unterschiede liegen in Nuancen: Gebührenfreiheit, Zahlungsweg-Palette, geografische Identität, Gründungsdatum.
Die durchschnittliche Einzahlungs-Mindestsumme liegt bei 10 Franken, eine Schwelle, die in allen zehn Marken identisch ist. Diese Schwelle ist nicht durch das BGS vorgegeben, sondern durch den Markt gesetzt — sie entspricht dem, was ein Gelegenheitsspieler bereit ist, auf einmal einzuzahlen, ohne den Vorgang zu überdenken. Wer weniger einzahlen will, hat keine konzessionierte Option; wer mehr einzahlen will, hat je nach Anbieter zwischen 100’000 Franken (7melons via PostFinance) und anderen Obergrenzen Platz.
Die durchschnittliche Auszahlungs-Mindestsumme variiert. Mycasino liegt bei 10 Franken, mit der Ausnahme, dass kleinere Guthaben vollständig ausgezahlt werden können. Pasino erlaubt Auszahlungen ab einem Mindestbetrag von 0,01 Franken, was de facto eine Auszahlung des vollen Restguthabens bedeutet. Diese Unterschiede sind im Craps-Kontext relevant, weil sie bestimmen, wie viel Restguthaben ein Spieler auf dem Konto lassen muss, bevor eine Auszahlung sinnvoll wird.
Was die Marken im Branding unterscheidet, ist die Identität des Trägercasinos. Die Deutschschweizer Marken (mycasino, 7melons, Jackpots, StarVegas, Casino777, Swisscasinos) teilen einen binnenschweizerischen Blick; die Romandie ist mit Pasino vertreten, die italienische Schweiz mit Swiss4win, Admiral und Casineo. Diese Aufteilung ist nicht zwingend — der Craps-Tisch ist in allen Fällen ein US-amerikanisches Spiel mit englischer Beschriftung —, aber sie prägt die Sprachversion, den Support und die Marketingbotschaft.
Rechtslage und Konzessionierung: Das BGS und seine Konsequenzen für den Spieler
Craps ist im Spielportfolio gut. Die Rechtslage in der Schweiz folgt dem Geldspielgesetz, das seit dem 1. Januar 2019 in Kraft ist. Das BGS unterscheidet zwischen Spielbanken (landbasiert und online) und Lotterien/Wettgeschäften. Für Online-Casinos ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) zuständig, für Lotterien und Sportwetten die Gespa (bis 2020 Comlot).

Die zentrale Regel: Nur für die Schweiz wird ein landbasiertes Casino mit einer eidgenössischen Konzession betrieben, das eine Online-Verlängerung dieser Konzession erhält, und auf dieser Grundlage ein Online-Casino betreiben kann. Eine eigenständige Online-Konzession gibt es nicht. Das ist der Grund, warum die Liste der lizenzierten Anbieter exakt zehn Marken umfasst, jede an ein landbasiertes Haus gebunden. Eine ausländische Marke kann keine Schweizer Lizenz erhalten, und ein Schweizer Anbieter ohne Landcasino im Hintergrund ebenfalls nicht.
Die Werberegeln sind im BGS streng. Art. 74 BGS verbietet Werbung, die aufdringlich oder irreführend ist, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet, und Werbung für nicht bewilligte Spiele. Eine numerische Bonus-Obergrenze setzt das BGS nicht, aber es verlangt, dass die Werbung nicht in eine «unvernünftige Spielanregung» mündet. Das erklärt, warum Schweizer Boni in der Werbung oft zurückhaltender sind als internationale Marken, die mit «riesigen Willkommenspaketen» werben.
Die Sperrliste und ihre Konsequenz: Bietet ein ausländischer Anbieter in der Schweiz konzessionspflichtige Spiele ohne Konzession an, wird er auf die nationale Sperrliste gesetzt und sein Domain auf Basis von Art. 86 BGS gesperrt. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern eine operative Massnahme, die regelmässig umgesetzt wird. Wer dennoch auf einer ausländischen Seite spielt, tut dies auf eigene Gefahr: die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber ohne Schweizer Schutz spielen — keine Spielsperre, kein Schweizer Recht im Streitfall, keine Franken-Auszahlung unter Schweizer Aufsicht.
Für den Craps-Spieler bedeutet das: Wer in der Schweiz Craps spielen will, hat die Wahl zwischen zehn Marken, alle mit einer ESBK-Konzession. Wer auf einer anderen Seite spielt, spielt ausserhalb des Schutzes. Die Logik des BGS ist, dass es keine «Grauzone» geben soll: entweder konzessioniert oder gesperrt.
Verrechnungssteuer und Gewinnfreigrenze: Was beim Gewinnen passiert
In der Schweiz sind Gewinne aus einem konzessionierten Online-Casino bis 1’000’000 Franken steuerfrei (indexiert, für das Jahr 2026 rund 1,07 Millionen Franken). Liegt der Gewinn über dieser Schwelle, fällt auf den Mehrbetrag eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent an, geregelt in Art. 24 lit. ibis DBG.
Diese Regelung gilt nur für Gewinne aus konzessionierten Schweizer Anbietern. Gewinne aus ausländischen oder unkonzessionierten Angeboten sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig, weil sie nicht unter die Schweizer Gewinnfreigrenze fallen. Für den Craps-Spieler bedeutet das: Wer auf einem ESBK-Anbieter spielt und einen grossen Gewinn einfährt, kann diesen bis zur Freigrenze steuerfrei behalten; wer auf einer ausländischen Seite spielt, muss den Gewinn versteuern, unabhängig von der Höhe.
Die Höhe der Freigrenze ist nicht verhandelbar, sie ist gesetzlich festgelegt und wird jährlich indexiert. Für einen Craps-Spieler, der mit moderaten Einsätzen spielt, ist die Freigrenze in der Praxis kein Thema; für einen High-Roller, der mit sechsstelligen Beträgen spielt, ist sie ein reales Limit, das die Frage aufwirft, wie ein Gewinn oberhalb der Schwelle behandelt wird. Die Verrechnungssteuer ist eine Quellensteuer, die direkt vom Anbieter abgezogen wird, bevor der Gewinn ausgezahlt wird — der Spieler muss sie also nicht selbst anmelden, der Anbieter übernimmt die Abrechnung.
Ausländische Anbieter und die Sperrliste: Was passiert, wenn die Seite gesperrt wird
Craps ist im Spielportfolio gut. Die Sperrliste ist die andere Seite der Konzessionierung. Eine ausländische Seite, die in der Schweiz ohne Konzession Geldspiele anbietet, wird auf die Liste gesetzt und ihr Domain wird auf Internetprovider-Ebene blockiert. Der Vollzug läuft über die ESBK, die regelmässig aktualisiert, und über die Provider, die die Sperre technisch umsetzen.
Die Sperre ist kein Verbot für den Spieler, sondern ein Schutz für den Markt. Wer dennoch auf einer gesperrten Seite spielt, bewegt sich in einer Grauzone: technisch möglich, rechtlich ungeschützt. Die Spielbankenaufsicht weist explizit darauf hin, dass ausländische Anbieter nicht strafrechtlich verfolgt werden, aber der Spieler ohne den Schutz des BGS spielt. Konkret heisst das: keine Spielsperre mit Wirkung in der Schweiz, kein Rechtsanspruch gegenüber dem Anbieter im Streitfall, keine Auszahlung in Franken unter Schweizer Aufsicht.
Für den Craps-Spieler bedeutet das: Wer in der Schweiz Craps spielen will, hat eine geschlossene Liste von zehn Anbietern. Wer diese Liste verlässt, verlässt den Schutz, ohne Aussicht auf ein besseres Spiel. Die ausländischen «Craps-Casinos» werben oft mit Krypto-Zahlungen und anonymem Spiel — Eigenschaften, die im konzessionierten Markt nicht verfügbar sind und im unkonzessionierten Markt mit dem Verlust des Schutzes erkauft werden.
Häufige Fragen
Ist «beste craps online casinos schweiz» in der Schweiz legal?
Craps ist in der Schweiz legal, aber nur auf den zehn Online-Casinos mit ESBK-Konzession. Jede dieser Marken ist die Online-Verlängerung eines landbasierten Schweizer Casinos, und alle fallen unter das Geldspielgesetz von 2019. Ausländische Anbieter, die Craps ohne Schweizer Konzession anbieten, sind nicht legal und werden auf der Sperrliste geführt.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Ein ESBK-lizenziertes Online-Casino trägt am Fuss der Seite die Konzessionsnummer und ist in der ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken geführt. Die Liste wird regelmässig aktualisiert und umfasst derzeit zehn Anbieter, jeder mit einem Schweizer Landcasino als Träger. Eine Seite ohne diese Kennzeichnung ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht konzessioniert.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird bei einem der zehn ESBK-Anbieter beantragt und gilt automatisch für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfällt. Die Sperre deckt landbasierte Casinos, Online-Casinos und Grossspiele ab, sie ist also umfassend.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem ESBK-konzessionierten Online-Casino sind bis 1’000’000 Franken steuerfrei (für 2026 rund 1,07 Millionen Franken). Liegt der Gewinn darüber, fällt auf den Mehrbetrag eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent an, die der Anbieter direkt abzieht. Gewinne aus ausländischen oder unkonzessionierten Angeboten sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Ausländische Seiten, die in der Schweiz ohne Konzession Geldspiele anbieten, werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und auf Internetprovider-Ebene blockiert. Spieler werden nicht strafrechtlich verfolgt, spielen aber ohne Schweizer Schutz — keine Spielsperre, kein Rechtsanspruch im Streitfall, keine Franken-Auszahlung unter Schweizer Aufsicht.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Die zehn ESBK-Anbieter akzeptieren Franken-Zahlungen über TWINT, PostFinance, Kreditkarten (Visa, Mastercard, teilweise Diners Club und Discover), Apple Pay, Paysafecard, eWallets (Skrill, Neteller) und Banküberweisung. Kryptowährungen werden auf konzessionierten Plattformen nicht akzeptiert. Die Mindesteinzahlung liegt in der Regel bei 10 Franken.
Verfasst vom Team von „Casino Lizenz Schweiz”.
