Online Casino mit Autoplay in der Schweiz: zehn konzessionierte Anbieter im Realitäts-Check
30 September 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken

Wer in der Schweiz nach einem «online casino mit autoplay» sucht, landet bei einer überschaubaren Auswahl. Das ist kein Zufall, sondern das Geldspielgesetz. Zehn landbasierte Spielbanken betreiben eine Online-Spielbank als Verlängerung ihrer Bundes-Konzession, jede einzelne von der ESBK beaufsichtigt. Alles, was nicht auf dieser Liste steht, ist auf der Sperrliste und wird per DNS blockiert. Eine ausländische Marke, die Schweizer Franken annimmt, ist hier also kein Geschäft, sondern eine Straftat des Betreibers — und für den Spieler der Verlust jeder Schutzlinie.
Die Autoplay-Funktion selbst ist fast überall Standard. Sie löst an einem Spielautomaten eine vorgegebene Anzahl Drehungen aus, hält den Einsatz konstant und stoppt, wenn das Guthaben aufgebraucht ist oder ein Gewinn-Cap erreicht wird. Was sich unterscheidet, ist alles, was diesen Knopf umgibt: das Spielangebot, die Auszahlungswege, die Sozialkonzepte und die Bonusregeln. Diese Seite schaut auf jeden dieser zehn Anbieter mit denselben Fragen — und sagt auch, wo die Antwort fehlt.
Inhaltsverzeichnis
- Wie Autoplay am Schweizer Spielautomaten wirklich funktioniert
- Grundprinzipien des Schweizer Online-Casino-Markts
- Rechtslage und Konzessionierung
- Spielerschutz, Spielsperre und Sozialkonzept
- Spielauswahl, Live-Casino und Provider
- Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos im Vergleich
- Was ein Willkommensbonus in der Praxis kostet
- Zahlungsmethoden im Überblick
- Spielangebot im Detail
- Wer sollte wo spielen?
- Häufige Fragen
Wie Autoplay am Schweizer Spielautomaten wirklich funktioniert
Autoplay ist kein Trick und kein Geheimnis. Wer an einem Online-Slot den Autoplay-Knopf drückt, wählt zuerst den Einsatz pro Drehung, dann die Anzahl der automatischen Spins, oft zwischen zehn und eintausend. Die Walzen laufen ohne weiteres Zutun des Spielers. Stoppen lässt sich die Sequenz jederzeit manuell, und die meisten Spiele tun es von selbst, sobald ein Freispiel-Feuer ausgelöst wird oder ein vom Spieler gesetztes Verlustlimit greift.

Das ist praktisch für lange Sessions, weil man nicht bei jeder Drehung klicken muss. Es hat aber zwei Seiten. Auf der einen steht die Bequemlichkeit: ein Spieler, der 200 Freispiele aus einem Willkommenspaket einlöst, kann das Paket nebenbei laufen lassen, statt jede Runde aktiv anzustossen. Auf der anderen steht die Kontrolle. Wer Autoplay anwirft, delegiert Tempo und Übersicht an die Maschine. Genau dafür gibt es in den Schweizer Sozialkonzepten die Erinnerungsfunktionen und die selbst gesetzten Verlustlimiten.
Die Mechanik selbst hat keinen schweizerischen Spezial. Sie ist dasselbe Autoplay, das jeder grosse Spielautomaten-Anbieter weltweit ausliefert. Der schweizerische Anteil liegt im Drumherum: Sozialkonzept, Spielsperre, Einzahlungslimit und die Pflicht zur Identitätsprüfung schon vor dem ersten Spin. Was die Autoplay-Funktion kostet — und was sie unter den Umsatzbedingungen der Willkommensboni wirklich kostet — behandelt der Abschnitt «Was ein Willkommensbonus in der Praxis kostet».
Grundprinzipien des Schweizer Online-Casino-Markts
Der Schweizer Online-Casino-Markt ist kein Markt im Wettbewerbssinn. Er ist eine geschlossene Liste.
Die Logik dahinter: das Geldspielgesetz (BGS), seit dem 1. Januar 2019 in Kraft, lässt Geldspiele im Internet nur als Verlängerung einer landbasierten Konzession zu. Eine reine Online-Marke kann keine Schweizer Lizenz bekommen. Wer eine Konzession hat, betreibt ein landbasiertes Casino in einer Schweizer Stadt und darf von dort aus ein Online-Casino anbieten, das unter derselben Marke läuft. Das erklärt das vertraute Muster: Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden, Mycasino.ch zum Grand Casino Luzern, 7melons zum Grand Casino Bern.
Daraus ergeben sich drei strukturelle Merkmale, die jede Bewertung mitdenken muss.
| Plattform | Landbasiertes Casino | Online seit | Autoplay-Unterstützung |
|---|---|---|---|
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | bestätigt |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | bestätigt |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | bestätigt |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | bestätigt |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | bestätigt |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | bestätigt |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | bestätigt |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | bestätigt |
| StarVegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | bestätigt |
| Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | bestätigt |
Die Lizenz selbst trägt jeder Eintrag in der ESBK-Liste vom 17. März 2026. Was «autoplay» als Funktion angeht, bestätigt jeder Eintrag den Standard; eine Aufschlüsselung pro Spiel oder pro Provider ist in den Quellen nicht öffentlich verfügbar.
Die Spielauswahl folgt aus der Konzession, nicht aus dem Marketing. Jedes dieser Häuser darf Slots, Tischspiele und Live-Casino anbieten; die Breite des Katalogs hängt von den Lieferverträgen ab. Jackpots.ch wirbt mit über 2’500 Spielen, Mycasino.ch mit über 3’000, die übrigen Häuser schweigen zur genauen Zahl. Was die Liste nicht zeigt: die Spiele sind zwischen den Häusern weitgehend dieselben, weil die zugrundeliegenden Provider — Evolution, Pragmatic Play, Greentube, Hacksaw Gaming — über die gleichen Distributionspartner in den Markt kommen.
Zahlungen laufen alle in Schweizer Franken, und die Liste der akzeptierten Methoden liest sich über alle zehn Häuser hinweg erstaunlich ähnlich: TWINT, Visa, Mastercard, PostFinance, Apple Pay, Paysafecard, Banküberweisung. Admiral.ch ergänzt Skrill und Neteller, StarVegas ergänzt Aircash Abon, Swiss Casinos nimmt Diners Club und Discover. Krypto fehlt überall. Was sich zwischen den Häusern unterscheidet, sind die Mindest- und Höchstbeträge, die Bearbeitungszeiten und die Frage, ob Gebühren anfallen.
Was die Konzession dem Spieler bringt
Eine ESBK-Konzession bedeutet nicht nur eine Nummer in einer Liste. Sie bedeutet drei Dinge, die jede ausländische Seite schuldig bleibt.
Erstens: das Sozialkonzept. Jedes konzessionierte Haus betreibt ein Sozialkonzept mit Einzahlungs- und Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen und einer Spielsperre, die für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein gilt. Zweitens: die Spielsperre wirkt schweizweit. Wer bei Jackpots.ch eine Spielsperre beantragt, ist automatisch auch bei Mycasino.ch, Admiral.ch und den anderen sieben Häusern gesperrt. Drittens: die Identitätsprüfung. Anonym spielen geht in der Schweiz nicht; jedes Haus verlangt die Verifizierung vor der ersten Auszahlung, und wer sich bei einem Haus sperren lässt, taucht in einer zentralen Datei auf.
Was die Konzession nicht bringt
Keine Konzession bedeutet: keine Garantie auf Gewinn, keinen Schutz vor Verlust, keine Hilfe bei einer streitigen Auszahlung. Das Haus hat immer einen mathematischen Vorteil. Die Frage ist nur, wie gross er ist und wie er sich im konkreten Angebot auswirkt. RTP-Werte und Volatilitäten sind in den Quellen für einzelne Titel nicht durchgängig hinterlegt; die folgende Tabelle beschränkt sich auf das, was die Quellen tragen.
| Plattform | Spielanzahl | Live-Casino-Provider |
|---|---|---|
| Jackpots.ch | über 2’500 | Evolution, Pragmatic Play |
| Mycasino.ch | über 3’000 | Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube, Evolution Gaming |
| Swiss Casinos | — | — |
| 7melons | — | — |
| Pasino.ch | — | — |
| Übrige sechs Häuser | — | — |
Für die übrigen sechs Häuser tragen die Quellen keine konkreten Zahlen. Wer die Auswahl eines Spiels ernst nimmt, kommt an einem Blick in den jeweiligen Spielkatalog nicht vorbei.
Rechtslage und Konzessionierung
Die Schweiz hat den Online-Glücksspielmarkt nicht liberalisiert, sondern reguliert. Das ist ein Unterschied.

Das Geldspielgesetz von 2019 fasst Lotterien, Wetten und Spielbanken unter ein Dach und unterstellt sie zwei Aufsichtsbehörden: die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission) für die Spielbanken — also auch die Online-Casinos — und Gespa (bis 2020 Comlot) für Lotterien und Sportwetten. Beide Stellen beaufsichtigen, genehmigen und führen Listen. Die zentrale Liste ist die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, sie ist öffentlich und wird aktualisiert.
Die Konzession selbst ist eine Bundes-Konzession. Sie wird an ein landbasiertes Casino in einer Schweizer Stadt vergeben, und sie wird «verlängert», wenn das Haus ein Online-Casino betreiben will. Es gibt keine separate Online-Lizenz. Wer also Admiral.ch spielt, spielt bei der Online-Verlängerung von Casino Mendrisio. Wer Mycasino.ch spielt, spielt bei der Online-Verlängerung von Grand Casino Luzern. Der Markenwechsel ist nur ein Vertriebskanal.
Aus dieser Struktur folgt, was die zehn konzessionierten Häuser gemeinsam haben und was sie unterscheidet. Gemeinsam ist die regulatorische Hülle: Sozialkonzept, Spielsperre, Geldwäscherei-Compliance, Werbevorschriften aus Art. 74 BGS (Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen, keine gesperrten Personen). Unterschiede sind operativ: Spielauswahl, Live-Casino-Provider, Auszahlungszeiten, Bonusstrukturen.
Die andere Seite der Medaille ist die Sperrliste. Anbieter ohne Schweizer Konzession, die Schweizer Franken und Schweizer Kunden annehmen, landen auf der Sperrliste und werden per DNS blockiert (Art. 86 BGS). Wer eine ausländische Seite benutzt, tut das gegen den ausdrücklichen Hinweis der Aufsichtsbehörde. Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, dass sie aber ohne jedes soziale Schutznetz spielen: keine Spielsperre, keine Einzahlungslimiten, keine Schweizer Aufsicht.
Werbung, Boni und Art. 74 BGS
Art. 74 BGS ist die Werbegrenze. Er verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung und jede Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Er verbietet ausserdem Werbung für nicht konzessionierte Spiele. Es gibt keinen numerischen Bonus-Cap, aber die Aufsicht kann Werbung einschränken, wenn sie gegen den Artikel verstösst. Das ist der Grund, warum die Werbung der zehn Häuser im Vergleich zu ausländischen Marken auffallend zurückhaltend wirkt — keine übertriebenen Versprechen, keine übergrossen Bonusbeträge, kein VIP-Druck. Was übrig bleibt, ist im Wesentlichen der Willkommensbonus, und der ist über die Häuser hinweg vergleichbar dosiert.
Was sich 2026 geändert hat
Am 7. Januar 2025 wurde die Spielsperre auf Liechtenstein ausgedehnt. Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt seither für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Das ist kein Marketing, sondern eine technische und rechtliche Änderung im Spielbankenreglement. Für einen Spieler in Genf, der in einer Grenzregion wohnt und gelegentlich im Fürstentum spielt, bedeutet das: eine einzige Sperre deckt beide Jurisdiktionen ab.
Spielerschutz, Spielsperre und Sozialkonzept
Der Spielerschutz ist die sichtbarste Seite des Schweizer Online-Casino-Markts. Wer ein Konto eröffnet, durchläuft zuerst die Identitätsprüfung, bevor er spielen kann; eine Auszahlung ist ohne verifiziertes Profil nicht möglich. Wer ein Profil hat, kann Einzahlungs- und Verlustlimiten setzen, Erinnerungsfunktionen aktivieren und eine Spielpause zwischen 15 Minuten und 6 Monaten wählen — wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien.
Die Spielsperre ist die schärfste Stufe. Sie wird auf Antrag ausgesprochen, gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbanken und kann frühestens nach 3 Monaten und nur dann aufgehoben werden, wenn der Grund der Sperrung nicht mehr vorliegt. Eine freiwillige Spielsperre bei Mycasino.ch verlangt eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises — Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis. Das ist Bürokratie, und es ist Absicht: eine Spielsperre soll kein Impuls-Klick sein.
Hinter diesen Instrumenten steht ein zweiter Mechanismus, der in der Öffentlichkeit weniger sichtbar ist. Swiss Casinos müssen von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern; ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist keine Selbstsperre, sondern eine vom Haus ausgesprochene Sperre — und sie ist die Konsequenz aus der Pflicht zum Sozialkonzept, die im Geldspielgesetz verankert ist.
Was Autoplay mit Spielerschutz zu tun hat
Die Autoplay-Funktion selbst ist nicht das Risiko — das Risiko ist die Sitzungslänge. Wer Autoplay anwirft und den Tab offen lässt, verliert schneller die Kontrolle über Zeit und Budget als jemand, der jede Drehung aktiv auslöst. Genau hier setzen die Schutzmechanismen an: Verlustlimiten, die das Autoplay stoppen, sobald ein selbst gesetzter Betrag überschritten ist; Erinnerungsfunktionen, die nach einer Stunde Spielzeit eine Pause vorschlagen; Sitzungs-Timeouts, die nach 15 Minuten ohne Aktivität das Konto sperren.
Wenn die Sperre greift
Eine Spielsperre bei einem Haus ist eine Spielsperre bei allen. Wer am Dienstag bei Jackpots.ch sperrt, kann am Mittwoch bei Mycasino.ch kein neues Konto eröffnen, weil die Identitätsprüfung die Sperre findet. Diese Vernetzung ist der Grund, warum ausländische Seiten ohne Schweizer Konzession als Alternative beworben werden: sie bieten diese Sperre nicht. Sie bieten aber auch keine Hilfe, wenn das Spiel ausser Kontrolle gerät. Für Hilfesuchende führt der Weg über die spezialisierten Stellen; die kantonalen Suchtberatungen und die Angebote auf spielenschweiz.ch sind die ersten Anlaufstellen.
Spielauswahl, Live-Casino und Provider
Die Spielauswahl ist über die zehn Häuser hinweg ähnlich, aber nicht identisch. Die Slots kommen von einer kleinen Gruppe grosser Provider: NetEnt, Microgaming, Play’n GO, Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube, Novomatic. Die Live-Tische kommen fast vollständig von Evolution und Pragmatic Play Live. Diese Konzentration ist kein Zufall — die grossen Provider haben Distributionsverträge mit den Aggregatoren, die wiederum die zehn Häuser beliefern. Das Ergebnis ist eine starke Überlappung im Spielkatalog: wer Book of Dead oder Starburst sucht, findet es auf praktisch jeder Seite.
Die Live-Tische unterscheiden sich etwas stärker, weil hier die Studio-Kapazität eine Rolle spielt. Jackpots.ch wird im Live-Casino unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert; Mycasino.ch nennt zusätzlich Hacksaw Gaming und Greentube als Live-Provider. Die übrigen Häuser schweigen zur genauen Live-Belegung; das ist kein Hinweis auf einen schlechteren Live-Bereich, sondern nur auf eine schwächere Quellenlage.
Was Autoplay pro Spiel bedeutet
Autoplay ist eine Funktion des Slot-Spiels selbst, nicht des Casinos. Fast jeder moderne Spielautomat bringt sie mit: ein Knopf im Spielmenü, eine Eingabemaske für die Anzahl der Spins, optional ein Verlustlimit. Wenn ein Haus einen grossen Spielkatalog hat, ist Autoplay automatisch auf Tausenden Slots verfügbar. Wenn das Haus einen kleinen Katalog hat, schrumpft die Auswahl an Spielen mit Autoplay entsprechend.
Was die Quellen nicht tragen
RTP-Werte und Volatilitäten sind in den verfügbaren Quellen für einzelne Titel nicht durchgängig hinterlegt. Was die zehn Häuser in ihren AGBs und Spielbeschreibungen veröffentlichen, ist uneinheitlich: manche nennen RTP im Spiel, manche nicht. Eine Seite, die auf RTP-Basis entscheiden will, muss den Spielkatalog einzeln durchgehen.
Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos im Vergleich
Was folgt, ist keine Rangliste und keine Empfehlung. Es ist ein Vergleich der zehn konzessionierten Häuser entlang der Felder, die ein Spieler vor der Anmeldung wissen muss: Lizenz, Mindestbeträge, Auszahlungswege, Willkommensbonus und Spielerschutz.
Jackpots.ch
Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und die längste im Markt: seit dem 5. Juli 2019 online. Die Seite akzeptiert für Einzahlungen TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Für TWINT-Einzahlungen fallen keine Zusatzgebühren an, und die Zahlung wird sofort verarbeitet.
Der Willkommensbonus ist über vier Einzahlungen gestaffelt und erreicht insgesamt bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freispiele; die erste Einzahlung wird zu 100 % bis CHF 700.- verdoppelt. Die Freispiele werden ab einer Mindesteinzahlung von CHF 100.- vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig einem Monat.
Die Spielauswahl umfasst über 2’500 Casino-Spiele; das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage.
Beim Spielerschutz können Spieler ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festlegen, etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50.-, und eine Spielpause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil. Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein.
Was hier zählt: die 300-fache Umsatzbedingung an Tischspielen ist die Konsequenz aus der BGS-Werbebeschränkung — sie ist regulatorisch gedeckt, aber praktisch kaum erfüllbar. Wer mit Blackjack oder Roulette den Bonus freispielen will, kommt mit dieser Zahl nicht durch.
Mycasino.ch
Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und die zweite im Markt: seit dem 22. August 2019 online. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, die Mindestauszahlung ebenfalls CHF 10.-; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Gebühren für Ein- oder Auszahlungen werden nicht erhoben. Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage, abhängig vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank.
Der Willkommensbonus ist 100 % auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Die Spielauswahl umfasst über 3’000 Spiele; das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Beim Spielerschutz bietet die Seite Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre. Für eine freiwillige Spielsperre wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises verlangt.
Was hier zählt: die 200 Freispiele ohne Umsatzbedingung sind die Ausnahme, auch bei den Willkommensboni. Wer den Bonus ohne Tischspiel-Umsatzbedingung konsumieren will, hat hier den direkten Weg.
7melons
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 online. Die Seite akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.-, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.-.
Im Vergleich zu Jackpots.ch und Mycasino.ch schweigt die Seite in den verfügbaren Quellen zur genauen Auszahlungsdauer, zum Live-Casino-Anbieter und zum Willkommensbonus. Wer diese Felder prüfen will, muss auf der Seite selbst nachsehen.
Was hier zählt: das PostFinance-Limit von CHF 100’000.- ist im Vergleich zum Branchenüblichen hoch. Wer hohe Einzahlungen pro Transaktion bevorzugt, hat hier eine offene Tür.
Casino777.ch
Casino777.ch ist die Online-Verlängerung von Casino Davos und seit dem 9. September 2019 online. Die Seite akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren.
Informationen zu Auszahlungsdauer, Mindestauszahlungsbetrag, Willkommensbonus und Spielauswahl sind bei Casino777.ch nicht in den öffentlichen Quellen spezifiziert. Wer sich für Casino777.ch interessiert, geht durch die Seite selbst.
Was hier zählt: die ausdrückliche Erwähnung «keine Einzahlungsgebühren» ist die Ausnahme im Markt. Wer ein Gebühren-freies Konto schätzt, hat hier eine explizite Bestätigung.
Pasino.ch
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung von Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 online. Die Seite akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01.
Wer ein Konto mit kleinem Guthaben leerräumen will, hat hier den schnellsten Weg: der Mindestauszahlungsbetrag von 1 Rappen ist die Ausnahme im Markt. Die übrigen Felder — Willkommensbonus, Spielauswahl, Auszahlungsdauer — schweigen in den Quellen.
Was hier zählt: die E-Wallet-Optionen Neteller und Skrill sind nicht überall verfügbar; wer aus Gewohnheit eines dieser Kontos nutzt, hat hier den direkten Anschluss.
StarVegas.ch
StarVegas.ch ist die Online-Verlängerung von Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 online. Die Seite akzeptiert für Einzahlungen Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-.
Im Übrigen tragen die verfügbaren Quellen keine Aussagen zum Willkommensbonus, zur Auszahlungsdauer und zur genauen Spielauswahl. Aircash Abon ist eine ungewöhnliche Option im Markt; wer ein Aircash-Konto hat, hat hier einen Anschluss, der sonst fehlt.
Was hier zählt: Aircash Abon ist die Besonderheit. Für die meisten Spieler ist sie irrelevant, aber für die kleine Gruppe, die das Produkt bereits nutzt, ist sie ein Komfort, der nirgendwo anders geboten wird.
Swiss Casinos (Swisscasinos.ch)
Swiss Casinos ist die Online-Verlängerung von Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 online. Die Seite akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung.
Details zum Willkommensbonus, zur Spielauswahl und zur Auszahlungsdauer sind für Pasino.ch in den Quellen nicht eigens aufgeführt. Der Mindestauszahlungsbetrag von 1 Rappen ist die Ausnahme im Markt.
Was hier zählt: Diners Club und Discover sind in der Schweiz seltene Karten. Wer eines dieser Produkte hat, hat bei Swiss Casinos einen Anschluss, der sonst fehlt.
Admiral.ch
Admiral.ch ist die Online-Verlängerung von Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 online — der jüngste Marktteilnehmer. Die Seite bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT an.
Im Übrigen tragen die verfügbaren Quellen keine Aussagen zur Mindesteinzahlung, zum Willkommensbonus, zur Spielauswahl und zur Auszahlungsdauer. Das kurze Marktalter heisst nicht, dass das Angebot schmaler ist; es heisst nur, dass die Quellen kürzer sind.
Was hier zählt: die Kombination Skrill plus Neteller für Ein- und Auszahlung ist im Markt selten. Wer eines dieser E-Wallets nutzt, hat hier einen direkten Anschluss.
Swiss4Win.ch
Swiss4Win.ch ist die Online-Verlängerung von Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 online. Swiss4Win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an; die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist.
Im Übrigen tragen die verfügbaren Quellen keine Aussagen zur genauen Auszahlungsdauer, zum Willkommensbonus und zur Spielauswahl. Die TWINT-Sofort-Gutschrift ist im Markt vergleichbar, aber die ausdrückliche Nennung der Mindest- und Gebührenfreiheit ist nicht überall so klar.
Was hier zählt: die explizite Bestätigung, dass TWINT gebührenfrei ist und ab CHF 10.- funktioniert, ist die Besonderheit. Wer mit TWINT einzahlt und kein Kleingedrucktes lesen will, hat hier die klarste Aussage.
Casineo.ch
Casineo.ch ist die Online-Verlängerung von Casino Locarno und seit dem 17. März 2026 online — der jüngste Marktteilnehmer zusammen mit Admiral.ch. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Einzahlungsmethoden CHF 10.-; zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance.
Im Übrigen tragen die verfügbaren Quellen keine Aussagen zur Auszahlungsdauer, zum Willkommensbonus und zur Spielauswahl. Das extrem junge Marktalter bedeutet, dass viele Felder noch nicht öffentlich dokumentiert sind.
Was hier zählt: die Konzession ist seit dem 17. März 2026 aktiv. Wer ein Konto eröffnet, ist Teil der ersten Welle; eine gewisse Vorsicht bei der ersten Einzahlung ist gesunder Menschenverstand.
Was ein Willkommensbonus in der Praxis kostet
Wer einen Bonus annimmt, verpflichtet sich zu einer Umsatzbedingung. Bei Jackpots.ch beträgt sie das 30-Fache des Bonusbetrags für Spielautomaten, bei Mycasino.ch das 35-Fache. Was heisst das konkret?
Nehmen wir das Beispiel Mycasino.ch: Bonus CHF 300.-, Umsatzbedingung 35-fach auf Spielautomaten. Der erforderliche Gesamtumsatz ist 300 Franken × 35 = 10’500 Franken. Bei einem typischen Einsatz von CHF 0.20 pro Spin entspricht das 52’500 Spins. Bei einem 5-Sekunden-Intervall pro Spin sind das rund 73 Stunden reine Spielzeit — verteilt über die 30-Tage-Frist also knapp zweieinhalb Stunden pro Tag.
Das ist nicht das, was die Werbung verspricht. Die Werbung spricht von einem «CHF 300.- Bonus», und sie verschweigt die 73 Stunden. Wer ein Reihenfolge-Beispiel braucht, das weniger Zeit kostet: bei einem höheren Einsatz von CHF 1.- pro Spin sind es noch 10’500 Spins und rund 14,5 Stunden; bei einem niedrigeren Einsatz von CHF 0.05 sind es über 210’000 Spins und über 290 Stunden.
Die zweite Zahl ist die wichtigere. Bei einem RTP von 96 % auf einem typischen Slot bedeutet 10’500 Franken Umsatz einen erwarteten Verlust von 10’500 × (1 − 0.96) = 420 Franken. Das ist weniger als der Bonus selbst — der Bonus ist also netto positiv, sofern er konsequent durchgespielt wird und keine Tischspiel-Umsatzbedingung hereinkommt. Wer den Bonus halb auf Slots und halb auf Tischspielen umsetzt, fällt in die 300-fache Bedingung bei Jackpots.ch und treibt die Spielzeit in einen Bereich, der für die meisten Spieler unrealistisch ist.
Diese Rechnung steht unter zwei Vorbehalten, die hier offen ausgesprochen werden müssen. Erstens: Der RTP ist eine statistische Erwartung über sehr viele Spins, keine Garantie für eine einzelne Session. Zweitens: Wer den Bonus mit echtem Geld durchspielt, hat zusätzlich das Risiko, dass das Echtgeld-Guthaben vor dem Bonusguthaben aufgebraucht ist — dann wird der Bonus storniert. Beide Effekte senken den erwarteten Nettowert des Bonus, ohne dass eine einzelne Zahl sie genau beziffern könnte.
Was eine Tischspiel-Umsatzbedingung praktisch bedeutet
Bei Jackpots.ch ist die Umsatzbedingung an Tischspielen das 300-Fache. Ein Bonus von CHF 100.- verlangt dann 30’000 Franken Umsatz am Tisch. Bei einem typischen Blackjack-Einsatz von CHF 5.- pro Hand sind das 6’000 Hände. Selbst mit einer schnellen Hand von 15 Sekunden sind das 25 Stunden reine Spielzeit — über den Monat verteilt, aber weit über dem, was ein Gelegenheitsspieler leistet.
Diese Zahl ist regulatorisch möglich, weil Art. 74 BGS keine numerische Obergrenze für die Umsatzbedingung setzt. Sie ist faktisch eine Sperre: wer den Bonus ernsthaft freispielen will, muss entweder hohe Einsätze bringen oder die Spielkategorie wechseln. Beides reduziert den erwarteten Nettowert, ohne dass der Markt es in der Werbung sichtbar macht.
Zahlungsmethoden im Überblick
| Plattform | Einzahlungsmethoden | Mindesteinzahlung | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard | — | TWINT sofort, gebührenfrei |
| Mycasino.ch | — | CHF 10.- | keine Gebühren für Ein- und Auszahlung |
| 7melons | TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard | CHF 10.- | PostFinance bis CHF 100’000.- |
| Casino777.ch | Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung | — | keine Einzahlungsgebühren |
| Pasino.ch | TWINT, Apple Pay, Visa, Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung | CHF 10.- | Mindestauszahlung CHF 0.01 |
| StarVegas.ch | Visa, Mastercard, TWINT, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, Paysafecard | CHF 10.- | Aircash Abon |
| Swiss Casinos | Visa, Mastercard, Diners Club, Discover, TWINT, Apple Pay, PostFinance E-Finance, Paysafecard, Banküberweisung | — | Diners Club, Discover |
| Admiral.ch | Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, TWINT | — | Skrill und Neteller für Ein- und Auszahlung |
| Swiss4Win.ch | TWINT | CHF 10.- | TWINT sofort, gebührenfrei |
| Casineo.ch | TWINT, Kreditkarten, PostFinance | CHF 10.- | — |
Was die Tabelle nicht zeigt: die Auszahlungswege sind über die Häuser hinweg enger als die Einzahlungswege. Kreditkarten-Auszahlung ist nicht überall möglich; Revolut-Auszahlung ist bei Jackpots.ch explizit ausgeschlossen. Wer regelmässig auszahlt, sollte den Auszahlungsweg vor der Anmeldung prüfen.
Was die Sperrliste für Zahlungen bedeutet
Wer auf einer ausländischen Seite spielt, zahlt in der Regel mit denselben Methoden — TWINT funktioniert auf den meisten Seiten, Kreditkarten sowieso. Das Problem liegt nicht in der Zahlung selbst, sondern in der Frage, was im Streitfall passiert. Bei einer konzessionierten Seite kann sich der Spieler an die ESBK wenden. Bei einer ausländischen Seite bleibt nur der Weg über das ausländische Recht — und der ist in der Schweiz selten erfolgreich.
Spielangebot im Detail
Die Spielauswahl folgt zwei Linien. Die erste Linie sind die Spielautomaten, die den grössten Teil des Katalogs ausmachen. Hier dominieren Book-of-Titel, Megaways-Mechaniken und saisonale Slots. Autoplay ist auf praktisch jedem modernen Spiel verfügbar; eine Liste von Spielen ohne Autoplay wird nicht separat geführt.
Die zweite Linie ist das Live-Casino. Hier dominieren Roulette, Blackjack, Baccarat und Game Shows. Die Studio-Kapazität ist begrenzt; an einem Samstagabend sind die Tische voll. Autoplay ist im Live-Casino nicht relevant, weil jede Runde aktiv gesetzt wird.
Was eine typische Spielsitzung kostet
Eine Spielsitzung ist kein einheitliches Produkt. Wer mit CHF 50.- startet und 200 Freispiele aus einem Willkommenspaket einlöst, spielt mit einem anderen Risiko als jemand, der mit CHF 500.- startet und auf eigene Rechnung spielt. Die Seite gibt keine Empfehlung, aber sie zeigt die Mechanik.
Eine typische Slot-Sitzung mit 1’000 Spins à CHF 0.20 kostet 200 Franken Brutto-Einsatz. Bei einem RTP von 96 % liegt der erwartete Verlust bei 8 Franken. Das ist der Preis für 1,4 Stunden Spielzeit. Wer längere Sitzungen plant, plant entsprechend höhere erwartete Verluste.
Eine typische Blackjack-Sitzung mit 200 Händen à CHF 5.- kostet 1’000 Franken Brutto-Einsatz. Bei einem Hausvorteil von 0,5 % liegt der erwartete Verlust bei 5 Franken. Das ist günstiger als Slots, aber die Varianz ist anders verteilt — Blackjack hat längere Verluststrähnen als Slots, weil die Einzelrunde weniger Zufall hat.
Diese Zahlen sind Schätzungen über sehr viele Spins. Keine einzelne Sitzung wird genau so aussehen.
Wer sollte wo spielen?
Die Frage klingt nach Empfehlung, ist aber eine Frage der Passung. Wer ein Konto eröffnen will, sollte drei Felder prüfen: den Willkommensbonus im Verhältnis zur eigenen Spielfrequenz, die Auszahlungswege im Verhältnis zur eigenen Bank, und das Spielangebot im Verhältnis zum eigenen Geschmack.
Wer einen grossen Willkommensbonus will, ist bei Jackpots.ch richtig, muss aber die 30-fache Umsatzbedingung an Slots leisten können. Wer einen einfacheren Bonus will, ist bei Mycasino.ch richtig — die 35-fache Bedingung ist etwas höher, aber die 200 Freispiele sind umsatzfrei. Wer mit Diners Club oder Discover einzahlt, hat bei Swiss Casinos den einzigen Anschluss. Wer Aircash Abon nutzt, hat bei StarVegas den Anschluss. Wer mit Skrill oder Neteller ein- und auszahlt, ist bei Admiral.ch, Pasino.ch oder StarVegas richtig.
Wer auf einer ausländischen Seite spielt, spielt ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept, ohne Schweizer Aufsicht. Das ist die Konsequenz; sie ist nicht symbolisch.
Häufige Fragen
Ist «online casino mit autoplay» in der Schweiz legal?
Ja, aber nur auf den zehn ESBK-konzessionierten Seiten. Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Casinos ausschliesslich als Verlängerung einer landbasierten Bundes-Konzession. Ausländische Seiten, die Schweizer Kunden annehmen, sind auf der Sperrliste und werden per DNS blockiert; wer dort spielt, spielt ohne Schweizer Aufsicht und ohne Schutz.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Die ESBK führt eine öffentliche Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, die regelmässig aktualisiert wird. Ein konzessioniertes Haus trägt auf seiner Seite einen Hinweis auf die ESBK-Aufsicht und die zugrundeliegende landbasierte Konzession. Im Zweifel führt der Weg über die ESBK-Liste selbst, nicht über die Werbung.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird auf Antrag ausgesprochen, gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein und kann frühestens nach 3 Monaten aufgehoben werden. Sie verlangt eine Identitätsprüfung und die Vorlage eines amtlichen Ausweises. Für eine vorübergehende Pause gibt es Spielpausen zwischen 15 Minuten und 6 Monaten, die ohne Identitätsprüfung auskommen.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem Schweizer konzessionierten Online-Casino sind steuerfrei bis CHF 1’000’000 (indexiert, etwa CHF 1.07 Millionen für das aktuelle Jahr); darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 % auf den Mehrbetrag an. Gewinne aus einem nicht konzessionierten oder ausländischen Anbieter sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig; die Besteuerung folgt den allgemeinen Regeln für Einkünfte aus nicht bewilligten Spielen.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Sie werden per DNS blockiert (Art. 86 BGS). Das ist keine Höflichkeit, sondern eine Sperre; Schweizer Internetanbieter setzen die Blockade technisch um. Wer die Sperre umgeht, tut das auf eigene Verantwortung. Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, dass sie aber ohne jedes soziale Schutznetz spielen — keine Spielsperre, keine Einzahlungslimiten, keine Hilfe bei einer streitigen Auszahlung.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Alle zehn Häuser akzeptieren TWINT, Visa, Mastercard, PostFinance, Apple Pay, Paysafecard und Banküberweisung. Admiral.ch, Pasino.ch und StarVegas.ch ergänzen Skrill und Neteller. StarVegas.ch ergänzt Aircash Abon. Swiss Casinos nimmt Diners Club und Discover zusätzlich zu den Standardkarten. Krypto ist im konzessionierten Markt nicht verfügbar; wer auf Bitcoin oder Stablecoins setzen will, landet auf einer ausländischen Seite.
Geschrieben von der Redaktion „Casino Lizenz Schweiz”.
