Beste Live-Baccarat-Casinos in der Schweiz: Was der konzessionierte Markt hergibt
Stand: 30 September 2026 · geprüft gegen die ESBK-Liste konzessionierter Online-Spielbanken vom 17. März 2026.

Wer in der Schweiz nach «Live Baccarat» sucht, landet schnell bei ausländischen Marken, grossen Bonusbannern und Werbeversprechen, die mit der Schweizer Rechtslage wenig zu tun haben. Die Seite, die er tatsächlich braucht, sieht anders aus: ein Markt, in dem nur zehn Anbieter überhaupt spielen lassen dürfen, jedes an einem landbasierten Casino mit Bundesbewilligung hängt, und jedes Werbeversprechen unter dem Geldspielgesetz steht. Was übrig bleibt, ist eine ehrliche Auswahl mit echtem Spieltempo, festen Limits und einem Sozialkonzept, das nicht nur auf dem Papier steht. Wer sich zwischen diesen zehn bewegt, gewinnt nicht die höchste Auszahlungsquote, weil sie überall praktisch identisch ist, sondern findet das Angebot, das zu seinem Bankroll und seiner Baccarat-Variante passt.
Inhaltsverzeichnis
- Spielerschutz und Sozialkonzept: Was die Konzession wirklich kostet
- Kryptowährungen und Anonymität: Was im Inland bleibt und was nicht
- Bonusaktionen bei Baccarat: Wie viel vom Werbeversprechen übrig bleibt
- Spielauswahl und Live-Tische: Was die zehn lizenzierten Anbieter zeigen
- Die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter im Vergleich
- Was Live-Baccarat von RNG-Baccarat unterscheidet
- Jackpots.ch: Der früheste Anbieter mit dem breitesten Sortiment
- Casineo: Die jüngste Erweiterung mit dem Locarno-Haus
- Swiss Casinos: Das Haus dahinter, das im Marktnamen steckt
- Admiral.ch: Das Mendriser Haus mit Online-Ausbau seit Juli 2025
- Mycasino.ch: Das Luzerner Haus mit dem frühen Online-Start
- Pasino.ch: Das Genfer Haus mit der französischsprachigen Heimat
- StarVegas: Das Interlakener Haus mit spanischem Konzernhintergrund
- Swiss4Win: Das Luganeser Haus mit Schwerpunkt auf TWINT
- 7melons: Das Berner Haus mit hoher PostFinance-Obergrenze
- Casino777.ch: Das Davoser Haus mit gebührenfreien Einzahlungen
- Was Spielerinnen und Spieler bei Live-Baccarat tatsächlich entscheiden
- Rechtslage und Konzessionierung: Warum nur diese zehn spielen dürfen
- Steuern und Auszahlung: Was nach einem grossen Coup passiert
- Wer ist Live-Baccarat in der Schweiz wirklich für?
- Häufige Fragen
Spielerschutz und Sozialkonzept: Was die Konzession wirklich kostet
Der Spielerschutz ist nicht das Werbeversprechen, das ein Anbieter optional zuschaltet. Er gehört zur Konzession, und zwar vollständig. Wer eine Lizenz der Eidgenössischen Spielbankenkommission führt, betreibt ein Sozialkonzept, führt eine Spielsperrdatei, prüft die wirtschaftlichen Verhältnisse und identifiziert Spielerinnen und Spieler vollständig. Das ist der Teil, über den die ausländischen Vergleichsseiten selten reden, weil er die Anbieter, die dort beworben werden, gar nicht betrifft.

Die Spielsperre ist die auffälligste Schutzlinie. Wer sich bei einem konzessionierten Anbieter sperrt, sperrt sich konzessionsübergreifend; die Sperre gilt für alle Spielbankenspiele in der Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfallen ist. Dieser Mechanismus greift quer über Landcasinos, Online-Casinos und Grossspiele, also über jede Spielbank, die eine Bundesbewilligung führt. Eine Sperre «nur bei diesem Anbieter» gibt es in dieser Form nicht.
Identifizierung ist nicht verhandelbar. Jedes konzessionierte Online-Casino verifiziert die Person vor der ersten Auszahlung vollständig. Ein anonymer Spielbetrieb ist ausgeschlossen, eine Einzahlung über Kryptowährungen wird konzessionsseitig in aller Regel nicht angeboten. Wer Wert auf Pseudonymität legt, hat im konzessionierten Markt schlicht keine Spielstätte.
Dazu kommt eine Kontrolle, die direkt am Spieltempo ansetzt. Betreiber müssen von Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern; ohne ausreichende Belege wird die Person gesperrt. Das ist die Stelle, an der ein konzessionierter Anbieter bricht, was eine ausländische Plattform nie bricht: der Anbieter überprüft, ob der Einsatz zum Einkommen passt, und nicht erst nach einem Schaden. Für einen Spieler mit kleinem Budget oder unregelmässigem Einkommen ist das eine ganz praktische Klausel: das Sozialkonzept verlangsamt genau die Fälle, in denen Tempo zum Problem wird.
Kryptowährungen und Anonymität: Was im Inland bleibt und was nicht
Die Werbung, die in Suchmaschinen rund um «Bitcoin Baccarat» auftaucht, erzählt von Auszahlungen ohne Bankkonto, von KYC-freien Spielrunden und einem Spiel, das «privat» funktioniert. In der Schweiz erzählt die Wirklichkeit eine kürzere Geschichte.
Im Inland bleibt von diesem Versprechen nichts übrig. Wer bei einem der zehn konzessionierten Anbieter spielt, zahlt in Franken ein, über Schnittstellen, die im Geldspielgesetz vorgesehen sind, und gibt eine Identität an, die geprüft wird. Kryptowährungen werden in dieser Kategorie nicht angeboten; die Liste der Zahlungsmittel, die jeder Anbieter selbst veröffentlicht, liest sich durchgängig klassisch: TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Apple Pay, Paysafecard, Banküberweisung. Das ist nicht aus Bequemlichkeit so, sondern weil eine Auszahlung in CHF den Abgleich mit der Steuerbehörde, mit der Geldwäschebekämpfung und mit der Spielsperre überhaupt erst möglich macht.
Was im Ausland bleibt, ist eine eigene Frage. Wer bei einer ausländischen Plattform einzahlt, spielt dort ohne Schweizer Schutz: ohne Sozialkonzept, ohne Spielsperre und ohne die Sicherheit, dass das Geld jemals ausgezahlt wird. Anonymität ist dort keine Zusatzleistung, sondern ein Geschäftsmodell, und die Spielregeln sind die der ausländischen Konzession, nicht die der ESBK. Wer ein Konto bei einem ESBK-lizenzierten Anbieter hat und parallel dazu auf einer ausländischen Plattform einzahlt, hält sich zwei sehr verschiedene Welten nebeneinander, von denen eine ihm im Streitfall nichts gibt.
Wer Baccarat mit Krypto spielen will, verlässt also den konzessionierten Markt. Was er dort findet, ist ein anderes Spiel mit anderen Limits, ohne Spielsperre und ohne Schweizer Aufsicht. Wer im Inland spielt, bezahlt die fehlende Anonymität mit einem Sicherheitsnetz, das jede ausländische Plattform schuldig bleibt.
Bonusaktionen bei Baccarat: Wie viel vom Werbeversprechen übrig bleibt
Das Bonuskapitel ist in jedem Baccarat-Vergleich das Kapitel, in dem die Webseiten sich am lautesten überschlagen und die Leser am schnellsten falsche Zahlen lesen. Bei einem konzessionierten Schweizer Anbieter sieht das Bild anders aus, und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Bei den Schweizer Anbietern ist Marketing an Art. 74 des Geldspielgesetzes gebunden: Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen und keine unverlaubten Online-Spiele bewerben. Was auf ausländischen Webseiten als «Cashback», «Reload» oder «free spins» beworben wird, kommt unter dieser Vorgabe in anderer Form. Der Bonus, der übrig bleibt, hat daher drei Eigenschaften, die ein Spieler kennen muss, bevor er ihn annimmt.
Erstens ist er in Franken ausgewiesen, nicht in Prozent. Die Summe, die ein Anbieter verspricht, ist die Summe, die er auf das Konto bucht. Zweitens ist er an Bedingungen gebunden, die umsetzbar sein müssen, sonst wäre der Anbieter mit dem Gesetz in Konflikt. Drittens sind die Geschäftsbedingungen sehr unterschiedlich, was die Frage angeht, welche Spiele zum Umsatz zählen. Live-Baccarat liegt in der Wertung vieler Anbieter unterhalb von Spielautomaten, was den effektiven Umsatzbedarf erhöht, ohne dass die Zahl, die im Werbebanner steht, sich ändert. Diesen Hebel sieht man auf den ersten Blick nicht.
Für Baccarat bedeutet das praktisch: Wer einen Bonus annimmt, sollte prüfen, ob das Spiel, das er spielen will, voll zum Umsatz zählt, und mit welchem Faktor. Ein «100% bis CHF 200» mit einem 30-fachen Umsatz auf Live-Tischen ist eine andere Zahl als ein 100% mit 25-fachem Umsatz auf Slots. Wer das nicht liest, sieht den Bonus nur an einem Ende, und zwar am Auszahlungsfenster.
Wer ohnehin mit einem kleinen Budget spielt, sollte sich die Frage stellen, ob er überhaupt einen Bonus braucht. Ein Bonus, der erst durch hunderte Hände freigespielt werden kann, kostet Varianz, nicht Bonus. Wer früh auszahlen will, kommt mit einem unverzinsten Spielbudget in vielen Fällen besser weg.
Was ein Bonus rechnerisch kostet: Das Beispiel am konkreten Anbieter
Die folgende Umsatzberechnung veranschaulicht, was ein Bonus an Umsatz verlangt und wie lange das bei Baccarat dauert. Wir greifen dabei auf die Bonusangaben zurück, die ein konzessionierter Anbieter selbst veröffentlicht.
Ein typisches Beispiel ist ein Willkommensbonus, der das eingezahlte Guthaben bis zu einer bestimmten Höhe verdoppelt, mit einem Wettumsatz, der das Bonusguthaben mit einem Faktor zwischen 25 und 40 zur Umsetzung vorsieht, und einer Spielwertung, die Live-Baccarat teilweise oder vollständig einbezieht. Aus der Faktorberechnung folgt: Bei einem Bonus von CHF 200 und einem Umsatzfaktor von 30 liegt der geforderte Umsatz bei CHF 6’000, bei einem 40-fachen Faktor bei CHF 8’000. Bei einem durchschnittlichen Einsatz von CHF 5 pro Runde bedeutet das zwischen 1’200 und 1’600 Runden Baccarat. Bei einem typischen Spieltempo von rund 12 Sekunden pro Coup entspricht das realen Spielzeiten von etwa vier bis fünfeinhalb Stunden reiner Spielzeit, bis der Bonus auszahlbar wird.
Der Punkt, an dem die Rechnung interessant wird, ist die Annahme, die in ihr steckt: Wer den Bonus auszahlen will, muss den gesamten Umsatz erzeugen, ohne den Bonus dabei zu verlieren. In der Realität passiert das nicht jedem Spieler, und der erwartete Verlust über diese Spielmenge hängt vom Hausvorteil der gewählten Wette ab. Bei der Banker-Wette liegt der erwartete Verlust bei rund 1,06 Prozent des Umsatzes, das sind zwischen CHF 64 und CHF 85 über die gesamte Umsatzstrecke. Wer das mit dem Bonus verrechnet, sieht sehr schnell, dass ein grosser Bonus bei Baccarat einen kleineren Bonus schlägt, wenn der Umsatzfaktor zwei Stufen höher liegt.
Spielauswahl und Live-Tische: Was die zehn lizenzierten Anbieter zeigen
Die Spielauswahl fällt im konzessionierten Markt kleiner aus als auf einer ausländischen Aggregator-Plattform, aber sie ist nicht eng. Jedes der zehn Häuser führt Baccarat im Sortiment, häufig in mehreren Varianten und mit Live-Dealer, weil das die Spielform ist, die Schweizer Spielerinnen und Spieler nachfragen, und weil der Heimbereich für Tischspiele regulatorisch anders behandelt wird als Spielautomaten.
Inhaltlich decken die Live-Lobbys der zehn Anbieter das Standardrepertoire ab: Punto Banco als Hauptform, mit Tischen in verschiedenen Einsatzlimits, gelegentlich ergänzt um Varianten wie Super 6 beziehungsweise Punto 2000, bei dem die Banker-Wette bei einem Bank-Sieg mit einer Sechser-Karte nur 1:2 statt 1:1 auszahlt. Chemin de Fer und Baccarat banque bleiben seltener, sind aber bei einigen Anbietern zu finden. Die Frage, ob eine Variante vorliegt, ist für den Spieler relevant, weil sich Hausvorteil und Auszahlungsstrukturen unterscheiden.
Beim Punto Banco, also der heute verbreitetsten Form, liegt der Hausvorteil auf der Banker-Wette nach englischsprachiger Quelle bei 1,06 Prozent und wird 19 zu 20 ausgezahlt. Die deutschsprachige Quelle weicht mit 1,18 Prozent davon ab. Die Spieler-Wette liegt nach englischer Quelle bei 1,24 Prozent Hausvorteil und zahlt 1 zu 1; die deutsche Quelle nennt 1,36 Prozent. Das Unentschieden, das bei Punto Banco kaum jemand spielt, zahlt meist 8 zu 1 bei einem Hausvorteil von 14,4 Prozent. Bei der Chemin-de-Fer-Variante liegt der Vorteil der Bank bei rund 1,28 Prozent, bei Baccarat banque bei rund 0,87 Prozent. Wer diese Werte nebeneinanderlegt, sieht, warum die Spieler-Wette gebräuchlicher ist als die Unentschieden-Wette: die Differenz im Hausvorteil ist so gross, dass jede andere Wette als eine der beiden Hauptwetten auf Dauer gegen den Spieler arbeitet.
Hinter diesen Zahlen liegt ein Mechanismus, der für die Spielmechanik zentral ist. Baccara wird mit sechs Paketen französischer Spielkarten gespielt, insgesamt 312 Blatt. Ziel ist, mit zwei oder drei Karten neun Punkte zu erzielen oder näher an neun heranzukommen als die Gegenhand. Zehn und Bildkarten zählen null, das Ass einen Punkt, die Karten zwei bis neun ihren Zahlenwert. Bei einer Summe ab zehn zählt nur die Einerstelle, weshalb eine Hand aus einer Sieben und einer Acht nicht fünfzehn, sondern fünf zählt. Das ist die Regel, die aus dem schnellen Coup das schnelle Coup macht, das Baccarat von jedem anderen Kartenspiel unterscheidet.
Die Geschichte des Spiels ist im Quellenmaterial umstritten. Eine verbreitete These führt Baccara auf das 16. Jahrhundert in Neapel zurück, der Name steht für «Null», was zur Wertung der Zehn passt. Die Forschung deutet allerdings auf eine Entstehung erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts hin. Was davon auf den Spieltisch durchschlägt, ist nichts, was die Runde entscheidet, weshalb die Geschichte hier nur eine Bemerkung verdient und keine weitere.
Für den Spieler entscheidend ist die Spieltiefe, nicht die Variantenvielfalt. Wer einen Anbieter sucht, der mehrere Live-Tische parallel anbietet, sodass die Auswahl an Einsatzlimits gross ist, hat im konzessionierten Markt mehr Auswahl, als die Werbung vermuten lässt. Was im Inland fehlt, ist die Mega-Aggregator-Plattform mit hunderten Live-Streams; die zehn Anbieter führen eigene Studios oder arbeiten mit etablierten Providern zusammen, und die Auswahl ist dadurch konzentriert, aber stabil.
Die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter im Vergleich
Die folgende Übersicht fasst die zehn Anbieter zusammen, die im ESBK-Register vom 17. März 2026 als konzessionierte Online-Spielbanken geführt werden. Jeder Eintrag nennt das Online-Angebot, das dahinterstehende Landcasino und das Datum, ab dem das Online-Spiel verfügbar ist. Es ist keine Rangliste im üblichen Sinn: Es gibt keine Wertungsspalte, weil die ESBK-Lizenz für alle zehn gleichermassen gilt. Die Tabelle zeigt, wer in welcher Reihenfolge an den Markt gegangen ist und welche Hausstruktur hinter der Online-Plattform steht.
| Anbieter | Online-Plattform | Landcasino im Hintergrund | Online seit | Live Baccarat |
|---|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Casineo | Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Swiss Casinos | Swisscasinos.ch | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Admiral.ch | Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Mycasino.ch | Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Pasino.ch | Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| StarVegas | Starvegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Swiss4Win | Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| 7melons | 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
| Casino777.ch | Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | Spiel verfügbar, keine studiospezifischen Daten |
Was die Tabelle zeigt, ist eine stabile Marktstruktur. Acht der zehn Anbieter sind vor dem Ende des ersten Halbjahres 2021 an den Markt gegangen, Admiral.ch als jüngste Erweiterung im Juli 2025 und Casineo schliesslich am 17. März 2026. Die Früheinsteiger haben ihren Logistik-Vorsprung, die Spätstarter ihre neueren Studios und neueren Benutzeroberflächen. Für die Praxis macht es keinen grossen Unterschied, ob ein Anbieter seit 2019 oder seit 2026 läuft; entscheidend ist, was er heute an Live-Tischen, Limits und Zahlungsmethoden anbietet.
Die Spalte «Live Baccarat» fasst die Verfügbarkeit zusammen. Alle zehn lizenzierten Häuser führen Baccarat in ihrem Sortiment, da es zum Standardangebot gehört. Für Details zu spezifischen Studio-Partnern, Varianten oder Tischlimits ist der jeweilige Anbieterblock im Abschnitt «Die zehn ESBK-konzessionierten Anbieter im Vergleich» massgeblich.
Was Live-Baccarat von RNG-Baccarat unterscheidet
Wer zum ersten Mal einen Live-Tisch öffnet, sieht zwei Welten nebeneinander: das Spiel mit einer Kamera, einem Dealer, einem Kartenschuh, und das Spiel mit einer Animation, einem Zufallszahlengenerator und keinem Gegenüber. Beide Welten sind konzessioniert, beide sind Baccarat, aber sie unterscheiden sich in drei Punkten, die jeder Spieler kennt.
Das Tempo ist der auffälligste Unterschied. Am Live-Tisch dauert ein Coup zwischen zehn und fünfzehn Sekunden, je nach Dealer und Anbieter. Am RNG-Tisch lässt sich das Spiel auf das doppelte oder dreifache Tempo ziehen, weil keine Kamera, kein Kartenmischen, keine Ansage ins Bildablauf passt. Für einen Spieler, der pro Stunde achthundert Coups spielen will, ist der RNG-Tisch das schnellere Werkzeug. Für einen Spieler, der pro Stunde hundert Coups spielen will, ist der Live-Tisch die genauere Simulation.
Der Hausvorteil ist praktisch gleich, aber nicht identisch. RNG-Baccarat folgt denselben Regeln, kann aber je nach Variante und Studio leicht abweichende Werte haben. Der RNG eines zertifizierten Anbieters muss öffentlich zertifiziert sein; das gilt im konzessionierten Schweizer Markt ohnehin, weil jeder Anbieter regelmässig auditiert wird.
Das dritte ist der soziale Anteil. Der Live-Tisch hat einen Chat, hat einen Dealer, hat die Atmosphäre eines Spielsaals. Für Spieler, die Baccarat als Gesellschaftsspiel spielen, ist das ein Grossteil des Produkts. Für Spieler, die Baccarat als Mathematik spielen, ist es Lärm, der nichts zum Ergebnis beiträgt.
Wer die Wahl zwischen beiden hat, entscheidet sich meist nach dem Bankroll. Wer wenig Budget hat und das Spieltempo klein halten will, bleibt am RNG. Wer konzentriert spielen und das Sozialkonzept mit seinem eigenen sozialen Kontakt verbinden will, geht live. Wichtig ist nur, dass der Spieler die Differenz kennt, weil sie das Erlebnis und nicht den Hausvorteil verändert.
Jackpots.ch: Der früheste Anbieter mit dem breitesten Sortiment
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und gehört zu den frühesten Anbietern am Markt; das Online-Angebot läuft seit dem 5. Juli 2019. Hinter der Marke steht ein etabliertes Schweizer Haus, das mit seinem Badener Spielbankbetrieb zu den bekanntesten Adressen im Land gehört. Diese Vorgeschichte zahlt sich im Sortiment aus, das zu den breitesten im Feld gehört, ohne dass die Marke damit wirbt.
Was den Anbieter auszeichnet, ist die Spielsperre, die er führt und die konzessionsweit gilt. Wer sich hier sperrt, sperrt sich konzessionsweit; eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, wenn der Sperrgrund entfallen ist. Das ist die Stelle, an der Jackpots.ch ein wichtiger Ankerpunkt für jeden Spieler ist, der sich eine Sperre überlegt, aber noch nicht sicher ist, ob er sie ernst meint. Bei der Zahlungsabwicklung setzt Jackpots.ch auf das Übliche: TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard sind verfügbar. Konkrete Limits für Mindest- oder Höchstbeträge nennt die Anbieterdokumentation nicht.
Bei Live-Baccarat bietet Jackpots.ch das solide Angebot, das dem Schweizer Standard entspricht. Wer einen Anbieter mit grosser Marktbekanntheit sucht, findet hier eine bewährte Anlaufstelle. Wer gezielt nach spezifischen Baccarat-Vorteilen sucht, findet im konzessionierten Markt zahlreiche Alternativen, die ein ähnlich stabiles Spielumfeld bieten.
Das Urteil: Jackpots.ch ist der Anbieter, an dem sich die anderen messen lassen müssen, einfach weil er der bekannteste ist. Wer einen soliden Allrounder sucht, ist hier richtig; wer eine Besonderheit bei Baccarat erwartet, sucht vergebens.
Casineo: Die jüngste Erweiterung mit dem Locarno-Haus
Casineo ist die jüngste Erweiterung im Markt, lizenziert am 17. März 2026 und damit das neueste ESBK-konzessionierte Online-Casino der Schweiz. Hinter der Marke steht das Casino Locarno, eines der landbasierten Häuser der Schweizer Casinos-Gruppe. Wer hier spielt, spielt im Konzern eines Hauses, das bereits Erfahrung mit digitalem Spiel hat; Swiss Casinos, Admiral.ch und Casineo gehören zur selben Trägerschaft und haben ihre Online-Aktivitäten zeitlich versetzt ausgerollt.
Die Mindesteinzahlung bei Casineo beträgt über alle Zahlungsmethoden CHF 10. Das ist im Marktdurchschnitt und gibt einem Spieler mit kleinerem Budget keinen Hürdenlauf. Zu den Methoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance, also die drei Verkehrsadern des konzessionierten Markts. Informationen zu spezifischen Baccarat-Tischen oder zum Hausstil ergänzt das Casino bei Bedarf über die eigene Plattform.
Was an Casineo bemerkenswert ist, ist das Datum. Eine Lizenz vom 17. März 2026 bedeutet, dass es zu diesem Datum eine Konzessionserweiterung gab, die Casineo an den Markt liess. Das heisst nicht, dass die Plattform davor leer war; meist laufen Pre-Launch-Programme, in denen eine kleinere Spielerschar das Angebot vor dem Tag X testet. Wer jetzt einsteigt, betritt eine Plattform, die noch jung ist und daher oft aktueller wirkt als ein älterer Anbieter, der seit Jahren nichts an seinem Frontend geändert hat.
Das Urteil: Casineo ist für alle, die das jüngste Studio unter den zehn suchen, ohne dass die Recherche einen konkreten Vorteil bei Baccarat dokumentiert. Wer auf eine moderne Oberfläche Wert legt und einen Anbieter einer etablierten Trägerschaft will, ist hier gut aufgehoben.
Swiss Casinos: Das Haus dahinter, das im Marktnamen steckt
Swiss Casinos führt seine Online-Plattform unter dem Domainnamen Swisscasinos.ch, eine Wortwahl, die den Träger und die Marke gleichsetzt und Verwechslungen mit anderen Anbietern ausschliesst. Das Online-Angebot ist die Erweiterung des Casino Pfäffikon, ein Haus, das in der Ostschweiz eine feste Adresse hat. Online ist Swiss Casinos seit dem 2. September 2019, was den Anbieter zu den Früheinsteigern im Markt zählt.
Bei den Zahlungsmethoden ist die Liste breit: Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, Paysafecard und Banküberweisung. Das ist ein vollständiger Stack, der die üblichen Schweizer Zahlungsmethoden abdeckt. Wer auf eine bestimmte Kartenmarke Wert legt, hat hier zwei Optionen mehr als beim Marktdurchschnitt, weil Diners Club und Discover nicht bei allen Anbietern verfügbar sind.
Die Frage, ob die Plattform überdurchschnittlich viele oder besonders wenige Baccarat-Tische führt, lässt die Recherche offen. Was bleibt, ist ein Anbieter mit vollständigem Zahlungsstack, frühem Markteintritt und einem Haus, das in der Deutschschweiz gut sichtbar ist.
Das Urteil: Swiss Casinos ist der Anbieter für Kartenzahler, die Diners oder Discover nutzen wollen, und für Spieler, die einen Träger schätzen, der seinen Namen direkt in der Domain führt. Eine konkrete Baccarat-Sondersetzung trägt die Recherche nicht.
Admiral.ch: Das Mendriser Haus mit Online-Ausbau seit Juli 2025
Admiral.ch gehört zum Casino Mendrisio und ist online seit dem 16. Juli 2025, also der zweitjüngste Anbieter vor Casineo. Admiral ist im landbasierten Geschäft vor allem aus dem italienischsprachigen Raum bekannt; wer im Tessin spielt, kennt das Haus, und wer in der Deutschschweiz spielt, kommt über die Online-Plattform dazu.
Die Zahlungsmethoden decken das mittlere Marktspektrum ab: Visa, Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und TWINT. Skrill und Neteller sind E-Wallet-Lösungen, die nicht jeder Anbieter anbietet; wer aus anderen Gründen mit E-Wallets spielt und im konzessionierten Markt bleiben will, hat hier eine Möglichkeit. Was den Anbieter nicht auszeichnet, ist eine Besonderheit im Baccarat-Bereich, die die Recherche trägt.
Das Interessante an Admiral.ch ist die Trägerschaft. Die Schweizer Admiral-Häuser gehören zur Novomatic-Gruppe, einem europäischen Glücksspielkonzern mit langer Markttradition. Im konzessionierten Schweizer Markt ist das eine Solidität, die unabhängig vom Online-Startdatum nachwirkt.
Das Urteil: Admiral.ch ist für Spieler relevant, die E-Wallets wie Skrill oder Neteller im konzessionierten Markt nutzen wollen, und für alle, die einen Anbieter einer grossen europäischen Trägergruppe schätzen. Bei Baccarat selbst gilt, was für die meisten Anbieter hier gilt: solide, ohne dass die Recherche eine Besonderheit trägt.
Mycasino.ch: Das Luzerner Haus mit dem frühen Online-Start
Mycasino.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und einer der frühesten Anbieter im Markt; das Online-Angebot besteht seit dem 22. August 2019. Hinter dem Anbieter steht ein Haus, das im zentralschweizer Raum stark verankert ist und zu den bekanntesten Adressen im Land gehört. Bei Spielern, die Wert auf einen Träger mit breiter Sichtbarkeit legen, ist Mycasino.ch immer wieder ein Kandidat.
Was den Anbieter bei Zahlungen auszeichnet, ist die Regelung der Mindestauszahlung: Der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt bei CHF 10, liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Das ist ein kleines, aber wichtiges Detail; ein Anbieter, der kleine Restbeträge blockiert, wäre für Spieler mit kleinem Budget ein Ärgernis. Bei den Methoden selbst nennt die Recherche keine konkrete Auswahl, die über den Marktstandard hinausginge.
Die Frage, ob Mycasino.ch bei Baccarat über ein eigenes Studio oder eine besondere Variante verfügt, lässt die Recherche offen. Was bleibt, ist ein Anbieter mit früher Marktpräsenz, einer klaren Mindestauszahlungsregelung und einem Haus, das in der Zentralschweiz gut sichtbar ist.
Das Urteil: Mycasino.ch ist für Spieler interessant, denen eine klare Auszahlungsregel wichtiger ist als eine maximale Zahlungsmethoden-Auswahl, und für alle, die einen Anbieter mit langer Marktgeschichte suchen.
Pasino.ch: Das Genfer Haus mit der französischsprachigen Heimat
Pasino.ch gehört zum Casino Meyrin, einem Haus im Kanton Genf, und ist online seit dem 16. November 2020. Der Name ist ein Wortspiel mit «Casino», das im Französischen und Italienischen natürlich funktioniert und im Deutschen leise mitschwingt. Für Spieler in der Romandie ist das die direkteste Online-Verbindung zu ihrem Haus; für Spieler in der Deutschschweiz ist es einer von zehn Anbietern, die alle aussehen, als könnten sie dasselbe.
Bei den Zahlungsmethoden ist Pasino.ch eines der breitesten Angebote im Feld: TWINT, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, Paysafecard, Neteller, Skrill und Banküberweisungen. Mindestens CHF 10 für die Einzahlung, mindestens CHF 0.01 für die Auszahlung; die Auszahlungsuntergrenze ist faktisch bedeutungslos. Das ist einer der Anbieter, bei dem praktisch jede im konzessionierten Markt übliche Zahlungsmethode verfügbar ist.
Die Spielauswahl bei Pasino.ch orientiert sich am gängigen Marktstandard und bietet ein solides Live-Baccarat-Erlebnis, das den Anforderungen an konzessionierte Schweizer Angebote entspricht.
Das Urteil: Pasino.ch ist der Anbieter mit dem breitesten Zahlungsstack und der niedrigsten Auszahlungsuntergrenze im Feld. Wer ein Konto führen möchte, das alle Zahlungsmethoden unterstützt, und einen Anbieter mit Romandie-Hintergrund schätzt, ist hier gut aufgehoben.
StarVegas: Das Interlakener Haus mit spanischem Konzernhintergrund
StarVegas gehört zum Casino Interlaken und ist online seit dem 24. Februar 2020. Der Markenname trägt spanisches Erbe, das in der Online-Glücksspielbranche verbreitet ist und früher vor allem in Südeuropa und Lateinamerika aktiv war; in der Schweiz ist die Marke erst durch die Konzessionserweiterung an den Markt gekommen.
Die Zahlungsmethoden sind breit: Visa/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und Paysafecard; Mindesteinzahlung CHF 10. Was den Anbieter im Schweizer Markt nicht auszeichnet, ist eine Besonderheit, die die Recherche bei Baccarat trägt. Die Spielauswahl folgt dem Marktstandard.
Was bleibt, ist ein Anbieter, der seine Spuren aus dem internationalen Online-Glücksspiel mitbringt und im Schweizer Markt eine Plattform unter einem lokalen Haus betreibt. Wer aus anderen Märkten mit dem Markennamen vertraut ist, findet hier eine bekannte Marke unter einer Schweizer Lizenz; wer die Marke nicht kennt, hat einen soliden Anbieter mit vollständigem Zahlungsstack vor sich.
Das Urteil: StarVegas ist für Spieler relevant, die einen Anbieter mit internationalem Markennamen unter Schweizer Lizenz suchen, und für alle, die am Zahlungsstandard nichts vermissen. Bei Baccarat selbst gilt, was für die meisten Anbieter hier gilt.
Swiss4Win: Das Luganeser Haus mit Schwerpunkt auf TWINT
Swiss4Win gehört zum Casino Lugano und ist online seit dem 1. März 2021. Hinter dem Namen steht ein Haus aus dem Tessin, das im italienischsprachigen Raum verankert ist. Der Name trägt das Wort «Win» im Titel, was im konzessionierten Markt, wo Werbung unter Art. 74 BGS steht, eine bewusste Namenswahl ist; ein Anbieter, der mit «Win» wirbt, kann seine Versprechen nicht über die Realität hinausdehnen, ohne dass die Aufsicht reagiert.
Was Swiss4Win bei Zahlungen besonders macht, ist die TWINT-Einzahlung; die Mindesteinzahlung über TWINT beträgt CHF 10, ohne Zusatzgebühren, und die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Das klingt nach wenig, ist aber ein konkretes Versprechen, das nicht jeder Anbieter so klar kommuniziert. Wer mit TWINT einzahlt und Wert auf eine klare Geschwindigkeit legt, hat hier eine verbindliche Aussage.
Bei Baccarat selbst bleibt die Recherche offen für Besonderheiten. Was bleibt, ist ein Anbieter mit einer konkreten TWINT-Zusage und einem Haus aus dem Tessin.
Das Urteil: Swiss4Win ist für TWINT-Nutzer, die eine klare Geschwindigkeitszusage lesen wollen, und für Spieler, die einen Anbieter aus dem Südschweizer Raum schätzen. Für Baccarat gilt der Marktstandard.
7melons: Das Berner Haus mit hoher PostFinance-Obergrenze
7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist online seit dem 15. September 2020. Der Name «7 Melons» klingt nach Spielautomaten-Symbolik, ist im konzessionierten Markt aber auch auf der Baccarat-Seite zu Hause, weil das Spielangebot jedes ESBK-Anbieters über Spielautomaten hinausgeht.
Die Zahlungsmethoden sind TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; Mindestbetrag CHF 10. Was 7melons besonders macht, ist eine hohe Obergrenze bei PostFinance: der Höchstbetrag über PostFinance beträgt CHF 100’000. Das ist eine Zahl, die für die meisten Spieler bedeutungslos ist und für eine kleine Minderheit von High-Rolern zwischen Anbietern unterscheidet.
Bei Baccarat bleibt auch hier die Besonderheit offen. Was bleibt, ist ein Anbieter mit einer hohen PostFinance-Obergrenze und einem Haus aus Bern, das in der Deutschschweiz gut sichtbar ist.
Das Urteil: 7melons ist für Spieler relevant, die gelegentlich höhere Beträge über PostFinance bewegen wollen, ohne dass die Zahl für die grosse Mehrheit ins Gewicht fällt. Für Baccarat gilt der Marktstandard.
Casino777.ch: Das Davoser Haus mit gebührenfreien Einzahlungen
Casino777.ch gehört zum Casino Davos und ist online seit dem 9. September 2019, womit der Anbieter zu den Früheinsteigern gehört. Der Name ist international verbreitet und steht in mehreren europäischen Märkten für ein etabliertes Online-Casino; in der Schweiz steht der Name unter der Lizenz des Davoser Hauses.
Casino777.ch wirbt mit gebührenfreien Einzahlungen. Wer einzahlt, zahlt keine Bearbeitungsgebühr, was im konzessionierten Markt ohnehin üblich ist, aber hier aktiv kommuniziert wird. Die akzeptierten Methoden sind Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung; das ist ein vollständiger Stack, der das übliche Sortiment abdeckt.
Die Spielauswahl bei Casino777.ch orientiert sich am Marktstandard und bietet ein stabiles Live-Baccarat-Erlebnis, das Spielern die gewohnte Qualität der konzessionierten Schweizer Casinos garantiert.
Das Urteil: Casino777.ch ist für Spieler relevant, denen eine aktiv kommunizierte Gebührenfreiheit wichtig ist, und für alle, die einen Anbieter mit internationaler Marke unter Schweizer Lizenz suchen. Bei Baccarat selbst gilt der Marktstandard.
Was Spielerinnen und Spieler bei Live-Baccarat tatsächlich entscheiden
Wer zwischen den zehn Anbietern auswählt, sortiert nach Kriterien, die in der Werbung selten vorkommen. Der Hausvorteil ist über alle praktisch identisch, also kein Unterscheidungskriterium. Die Lizenz ist bei allen gleich. Was bleibt, ist die Passung zwischen Anbieter und Spielerprofil.
Wer viel mit TWINT einzahlt und eine sofortige Gutschrift erwartet, liest die TWINT-Regelung der einzelnen Anbieter; Swiss4Win macht daraus eine konkrete Aussage. Wer mit Diners oder Discover zahlt, findet bei Swiss Casinos ein vollständigeres Sortiment als anderswo. Wer eine hohe PostFinance-Obergrenze braucht, ist bei 7melons richtig. Wer breite Zahlungsmethoden sucht, liegt bei Pasino.ch. Wer E-Wallets nutzt, hat bei Admiral.ch oder StarVegas die besseren Chancen.
Wer eine konkrete Baccarat-Variante oder ein bestimmtes Studio sucht, muss die Lobby jedes Anbieters prüfen, weil die Recherche diese studiospezifische Frage nicht trägt. Wer ein bestimmtes Haus aus dem eigenen Kanton schätzt, wählt nach Trägerschaft: Baden, Locarno, Pfäffikon, Mendrisio, Luzern, Meyrin, Interlaken, Lugano, Bern oder Davos. Wer mit kleinen Beträgen spielt, achtet auf die Mindestauszahlungsregelung; Mycasino.ch hat hier eine klare CHF-10-Regel, Pasino.ch geht auf CHF 0.01 herunter.
Was am Ende nicht entscheidet, aber am häufigsten falsch verstanden wird: Die Werbung. Die zehn Anbieter sind alle gleich konzessioniert, und ihre Werbung steht unter dem Geldspielgesetz. Ein Anbieter, der «den höchsten Bonus» anbietet, kann diesen Bonus über die Häuser hinweg gesehen nicht halten, weil die Aufsicht die Bedingungen kontrolliert. Wer sich von Bonusbannern leiten lässt, sortiert am Werbeversprechen vorbei, nicht am Spielnutzen.
Rechtslage und Konzessionierung: Warum nur diese zehn spielen dürfen
Die Zahl zehn ist keine Marktbeobachtung, sondern eine Folge des Geldspielgesetzes. Seit dem 1. Januar 2019 gilt in der Schweiz das BGS; eine eigenständige Online-Lizenz kennt das Gesetz nicht. Wer Online-Geldspiele anbieten will, muss ein landbasiertes Casino führen, das eine eidgenössische Konzession hat; die Online-Erweiterung erfolgt als Verlängerung dieser Konzession durch die Eidgenössische Spielbankenkommission. Acht Häuser hatten vor Ende des ersten Halbjahres 2021 ihre Online-Erweiterung erhalten, zwei kamen in den Jahren 2025 und 2026 dazu, und mit Stand vom 17. März 2026 sind es diese zehn, die im ESBK-Register geführt werden.

Die Aufsicht ist zweigeteilt. Die ESBK beaufsichtigt die Spielbanken, online und landbasiert; Gespa (bis 2020 als Comlot geführt) beaufsichtigt die Lotterien und die Sportwetten. Für Baccarat in einem Live-Casino ist die ESBK zuständig, weil es sich um ein Spielbankenspiel handelt. Die Konzession ist an Sozialkonzept, Spielsperre und Werberegeln gebunden; Art. 74 BGS greift direkt in die Marketingaussagen ein, die ein Anbieter machen darf.
Für ausländische Anbieter bedeutet die Rechtslage, dass das Angebot an Schweizer Spielerinnen und Spieler ohne Schweizer Konzession strafbar ist; das Vergehen zielt auf den Anbieter, nicht auf den Spieler. Der ESBK ist klar: Spielerinnen und Spieler werden nicht verfolgt, spielen aber ohne Schweizer Schutz, also ohne Sozialkonzept, ohne Spielsperre und ohne die Sicherheit, dass die ausländische Plattform die Spielregeln einhält, die sie selbst aufstellt. Anbieter ohne ESBK-Lizenz landen auf der Sperrliste und werden auf DNS-Ebene gesperrt; das ist die technische Seite der Schweizer Linie.
Was die Besteuerung angeht, sind Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino bis zu einem Schwellenwert steuerfrei; für 2026 liegt der Schwellenwert nach Indexierung bei rund CHF 1,07 Millionen, darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag an. Gewinne aus ausländischen Plattformen sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig; die Frage, wie genau das in der Praxis durchgesetzt wird, hängt von der Deklaration ab. Wer dort spielt, sollte sich nicht auf die Undurchsichtigkeit der ausländischen Plattform verlassen, sondern sich vor der Auszahlung beraten lassen.
Wer die Sperrliste und ihre Konsequenzen genau verstehen will, liest den Abschnitt «Spielerschutz und Sozialkonzept: Was die Konzession wirklich kostet»; die Sperre ist konzessionsweit und gilt seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein.
Steuern und Auszahlung: Was nach einem grossen Coup passiert
Das Geldspielgesetz regelt nicht nur die Lizenz, sondern auch die Besteuerung. Wer an einem ESBK-lizenzierten Tisch spielt und gewinnt, ist mit dem Gewinn bis zu einem Schwellenwert steuerfrei; nach der Indexierung für 2026 liegt dieser Schwellenwert bei rund CHF 1,07 Millionen, oberhalb dessen eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag fällt. Das ist die Stelle, an der ein grosszügiger Gewinn, der über der Schwelle liegt, beim Anbieter direkt gekürzt wird, weil die Steuer an der Quelle abgezogen wird.
Wer an einer ausländischen Plattform spielt, fällt unter die allgemeine Einkommenssteuerpflicht, und zwar ab dem ersten Franken. Die Plattform führt keine Verrechnungssteuer ab, weil sie keine Schweizer Konzession hat; die Pflicht liegt vollständig beim Spieler, der in der Steuererklärung angeben muss, was er wo gewonnen hat. Wer das versäumt, hat eine unvollständige Deklaration, die in einer Prüfung auffällt.
Was die Auszahlung selbst angeht, ist die Lage zwischen den Anbietern unterschiedlich. Mycasino.ch nennt einen Mindestbetrag von CHF 10 und erlaubt die Auszahlung kleinerer Restbeträge; Pasino.ch geht auf CHF 0.01 herunter. Bei den meisten anderen Anbietern liegt die Mindestauszahlung im üblichen Rahmen, ohne dass die Recherche konkrete Werte für alle zehn zusammenträgt. Wer auf die konkrete Zahl angewiesen ist, prüft die FAQ des Anbieters vor der ersten Einzahlung.
Was die Auszahlungsgeschwindigkeit angeht, ist die Recherche zurückhaltend. Im konzessionierten Markt sind die Standardwege TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Apple Pay und Banküberweisung; die Geschwindigkeit hängt von der internen Prüfung des Anbieters ab. Wer auf eine schnelle Auszahlung Wert legt, sollte die FAQ zur Auszahlungsdauer lesen, bevor er den ersten Einsatz tätigt.
Wer ist Live-Baccarat in der Schweiz wirklich für?
Diese Seite richtet sich an Spielerinnen und Spieler, die in der Schweiz leben, eine ESBK-konzessionierte Plattform suchen und bereit sind, das Spiel unter den Regeln des Geldspielgesetzes zu spielen. Wer diese drei Bedingungen akzeptiert, hat einen engen, aber stabilen Markt vor sich: zehn Anbieter, jeder an ein bekanntes Haus gebunden, jeder unter derselben Aufsicht, jeder mit dem Recht zur Spielsperre und der Pflicht zum Sozialkonzept.
Wer dagegen ein Spiel mit Krypto, ohne Identitätsprüfung und mit Bonusbannern aus den Aggregator-Werbungen sucht, ist im konzessionierten Markt falsch und findet das, was er sucht, ausserhalb der Schweiz, ohne Schweizer Schutz. Das ist die andere Seite der gleichen Medaille.
Wer sich für Live-Baccarat interessiert, ohne eine schweizspezifische Bindung zu haben, hat einen grösseren Markt zur Verfügung, aber auch einen anderen Risikorahmen. Diese Seite ist für den ersten Fall geschrieben. Was bleibt, ist die Wahl zwischen zehn sehr ähnlichen, in ihren Details aber unterschiedlichen Anbietern, die alle eines können: Baccarat mit echten Karten, an einem konzessionierten Tisch, unter Schweizer Aufsicht.
Häufige Fragen
Ist Live-Baccarat in der Schweiz legal?
Ja, aber nur bei den zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos. Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Geldspiele ausschliesslich als Erweiterung einer landbasierten Konzession; ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz werden über die Sperrliste blockiert und fallen unter das Verbot, in der Schweiz Geldspiele anzubieten. Wer bei einem konzessionierten Anbieter spielt, hält sich an die Schweizer Rechtslage; wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, bewegt sich ausserhalb des Schutzes dieses Gesetzes.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Die ESBK führt eine öffentliche Liste der konzessionierten Online-Spielbanken, gegen die jeder Anbieter abgeglichen werden kann. Im Register vom 17. März 2026 sind zehn Anbieter aufgeführt, jeder als Online-Erweiterung eines landbasierten Casinos. Wer auf der Liste steht, hat die Sozialkonzept-, Identitäts- und Werbepflichten des Geldspielgesetzes zu erfüllen; wer nicht auf der Liste steht, kann diese Pflichten nicht erfüllen und fällt unter das Verbot.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre kann bei einem konzessionierten Anbieter beantragt werden und gilt über alle ESBK-konzessionierten Spielbanken hinweg, also über Online-Casinos, Landcasinos und Grossspiele in der Schweiz sowie seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der Sperrgrund entfallen ist. Häufiges Spielen oder hohe Einsätze lösen beim Anbieter die Pflicht aus, einen Nachweis der wirtschaftlichen Verhältnisse zu verlangen, ohne den die Person gesperrt wird.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus einem ESBK-lizenzierten Online-Casino sind bis zu einem Schwellenwert steuerfrei, der für 2026 nach Indexierung bei rund CHF 1,07 Millionen liegt; oberhalb dieses Schwellenwerts fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag an. Gewinne aus ausländischen oder nicht konzessionierten Plattformen sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung deklariert werden. Bei steuerrelevanten Fragen sollte ein Steuerberater beigezogen werden.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Die ESBK führt eine Sperrliste, auf die Anbieter ohne Schweizer Konzession gesetzt werden, wenn sie Geldspiele an Schweizer Spielerinnen und Spieler anbieten. Die Sperrliste wird auf DNS-Ebene technisch durchgesetzt, sodass der Zugang über Schweizer Provider direkt blockiert wird. Spielerinnen und Spieler werden rechtlich nicht verfolgt, spielen aber ohne den Schutz des Geldspielgesetzes, also ohne Sozialkonzept, Spielsperre und Aufsicht.
Geschrieben von der Redaktion „Casino Lizenz Schweiz”.
