Beste Online Casino mit Apple Pay bezahlen in der Schweiz: 2026
Stand: 30 September 2026 · geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Spielbanken.

Wer in der Schweiz mit Apple Pay in einem Online-Casino einzahlen will, hat überschaubare Auswahl: Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Spiele ausschliesslich als Verlängerung einer landbasierten Konzession, und davon gibt es im Bundesgebiet deren zehn. Was diese zehn akzeptieren, zu welchen Bedingungen, mit welchen Limits und mit welchen Folgen — diese Seite trägt das zusammen, und sie tut es aus der Perspektive dessen, was jede Zahl den Spieler kostet.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtslage: Warum die Liste so klein ist
- Spielerschutz: Was die Sozialkonzepte tatsächlich leisten
- Zahlungsabwicklung: Was Apple Pay hier leistet und was nicht
- Funktionsweise: Wie eine Apple-Pay-Einzahlung technisch abläuft
- Top 10: Die konzessionierten Anbieter im Vergleich
- Die zehn Anbieter im Einzelnen
- Grundprinzip: Was die Werbung verschweigt und das Kleingedruckte zeigt
- Auszahlungswege: Was nach dem Apple Pay kommt
- Häufig gestellte Fragen
Rechtslage: Warum die Liste so klein ist
Das Geldspielgesetz ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft und hat den Online-Markt in der Schweiz neu geordnet. Wer Geldspiele im Internet anbieten will, braucht eine eidgenössische Konzession, und diese Konzession bekommt nur, wer bereits eine landbasierte Spielbank betreibt. Eine separate Online-Lizenz für ausländische Anbieter sieht das Gesetz nicht vor. Die Aufsicht über die Online-Spielbanken liegt bei der ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission); Lotterien und Sportwetten fallen in den Zuständigkeitsbereich von Gespa.

Daraus folgt eine geschlossene Liste. Stand 17. März 2026 führt die ESBK exakt zehn konzessionierte Online-Casinos, jedes die digitale Verlängerung eines Schweizer Kasinos mit physischem Haus. Ausländische Marken dürfen Schweizer Spielerinnen und Spieler nicht bedienen, ihre Angebote werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und per DNS gesperrt (Art. 86 BGS). Die ESBK stellt unmissverständlich fest, dass strafrechtlich der Anbieter verfolgt wird, nicht der Spieler — aber wer auf einer ausländischen Seite spielt, tut das ohne jeden Schweizer Schutz: ohne Spielsperre, ohne Sozialkonzept, ohne Auszahlungsgarantie.
Was hier rechtlich noch wichtig ist: Werbung für Geldspiele darf nicht aufdringlich oder irreführend sein, keine Minderjährigen oder gesperrten Personen ansprechen und keine unlizenzierten Spiele bewerben (Art. 74 BGS). Einen numerischen Bonusdeckel kennt das Gesetz allerdings nicht — die Schranke sitzt in der Werbung, nicht im Bonus selbst. Gewinne aus einem konzessionierten Schweizer Online-Casino sind bis zu einem indexierten Betrag von rund CHF 1’070’000 steuerfrei; darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Wer auf einer nicht konzessionierten Seite spielt, versteuert bereits ab dem ersten Franken.
Spielerschutz: Was die Sozialkonzepte tatsächlich leisten
Alle zehn konzessionierten Anbieter sind verpflichtet, ein Sozialkonzept zu betreiben. Das klingt nach Bürokratie und hat doch sehr konkrete Folgen für jeden, der ein Konto eröffnet. Spielerinnen und Spieler können eigene Limits für Einzahlungen, Verluste und Sitzungsdauer setzen; wer häufig oder mit hohen Einsätzen spielt, muss auf Verlangen einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse vorlegen, sonst wird das Konto gesperrt. Die Identitätsprüfung ist obligatorisch, anonymes Spielen ist ausgeschlossen.
Die Spielsperre funktioniert schweizweit. Wer sich selbst sperren lässt, ist auf einen Schlag aus allen konzessionierten Spielbanken, online wie stationär, ausgeschlossen, und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Eine Aufhebung der Sperre ist frühestens nach drei Monaten möglich und nur, wenn der ursprüngliche Grund entfällt. Die Konsequenz für denjenigen, der ohnehin diszipliniert spielt: nichts. Für denjenigen, der merkt, dass er die Kontrolle verliert: ein Hebel, der auf einer ausländischen Seite nicht existiert.
Die Spielsuchtprävention wird in den Sozialkonzepten der einzelnen Häuser unterschiedlich umgesetzt — Mal sind es Tools zur Selbstanalyse, Mal sind es verpflichtende Cooling-off-Phasen, Mal ist es die direkte Kontaktaufnahme durch geschulte Mitarbeitende, sobald bestimmte Spielmuster auffallen. Eine pauschale Aussage, welches Haus hier am weitesten geht, lässt sich aus den veröffentlichten Informationen nicht ableiten. Wer bereits ein problematisches Muster bei sich bemerkt, sollte die Spielsperre als Erstes nutzen, nicht die Werbung der Anbieter als Letztes.
Zahlungsabwicklung: Was Apple Pay hier leistet und was nicht
Apple Pay trat 2016 in den Schweizer Markt ein, gefolgt von Samsung Pay 2017 und Google Pay 2019. 2018 untersuchte die Wettbewerbskommission, ob Schweizer Banken ein Kartell gegen Apple Pay bildeten. Heute ist Apple Pay an den meisten Schweizer Kassen akzeptiert, und ein Teil der konzessionierten Online-Casinos hat die Methode in die Einzahlungswege aufgenommen. Was Apple Pay tatsächlich ist: eine tokenisierte Kartenzahlung. Im Hintergrund läuft eine Kredit- oder Debitkarte, die in der Wallet App des iPhones hinterlegt ist. Die Daten werden per NFC übertragen und durch Fingerabdruck oder Face ID geschützt. Apple selbst erhebt keine Gebühren für die Nutzung — weder im Laden, noch online, noch in Apps.
Für den Casino-Kunden hat das zwei spürbare Folgen. Erstens: Apple Pay funktioniert nur auf Apple-Geräten, iPhone, Mac, iPad oder Apple Watch, und die Karte muss vorher im Apple-Konto registriert sein. Zweitens: Apple Pay ist immer nur der Weg nach vorn, nicht der Weg zurück. Auszahlungen über Apple Pay sind bei den Schweizer Anbietern nicht möglich; Gewinne landen auf einem Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lauten muss, und Kreditkarten oder Revolut sind als Auszahlungsziel ausgeschlossen.
Daraus ergibt sich eine kleine Reibung, die in der Werbung unsichtbar bleibt: Der Einzahlungsweg und der Auszahlungsweg sind zwei verschiedene Welten. Wer mit Apple Pay CHF 100 einzahlt, muss für die Auszahlung dieser CHF 100 plus Gewinn oder Verlust eine Schweizer Bankverbindung angeben. Bei Jackpots etwa ist das so geregelt, dort gehen Auszahlungen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers.
Die übrigen Zahlungswege der konzessionierten Anbieter sind im Kern dieselben: TWINT, PostFinance (inklusive E-Finance), Visa, Mastercard, Paysafecard, Banküberweisung, dazu bei manchen Skrill und Neteller. Kryptowährungen führen die ESBK-lizenzierten Häuser in der Regel nicht im Sortiment.
Funktionsweise: Wie eine Apple-Pay-Einzahlung technisch abläuft
Wer zum ersten Mal mit Apple Pay in einem Schweizer Online-Casino einzahlt, geht im Wesentlichen denselben Weg wie beim Online-Shopping. Im Einzahlungsformular des Casinos wird Apple Pay als Methode ausgewählt, der gewünschte Betrag wird eingegeben, und die Bestätigung erfolgt am iPhone per Face ID, Touch ID oder Gerätecode. Die hinterlegte Karte wird belastet, das Casino erhält die Gutschrift.

Bei Casino77 etwa wird der per Apple Pay eingezahlte Betrag unmittelbar auf dem Spielkonto sichtbar, nachdem im Apple-Konto die gewünschte Karte ausgewählt wurde. Casino777 akzeptiert für Einzahlungen Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung und erhebt dafür keine Einzahlungsgebühren. Die Limite für Apple Pay liegt bei CHF 10 Minimum und CHF 10’000 Maximum pro Transaktion. Wer darunter oder darüber liegt, muss einen anderen Weg nehmen — bei kleineren Beträgen die Paysafecard, bei grösseren die Banküberweisung.
StarVegas handhabt es vergleichbar: Apple Pay ist gebührenfrei, sofort verfügbar, mit demselben Limitrahmen von CHF 10 bis CHF 10’000. Swiss Casinos (online.swisscasinos.ch) listet Apple Pay ebenfalls unter den akzeptierten Methoden, gemeinsam mit Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Admiral führt Apple Pay im Portfolio, gemeinsam mit Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard und Twint.
Top 10: Die konzessionierten Anbieter im Vergleich
Die folgende Übersicht zeigt die zehn ESBK-konzessionierten Online-Casinos in der Schweiz, jeweils mit der zugehörigen landbasierten Spielbank, dem Datum des Online-Starts und der Frage, ob Apple Pay als Einzahlungsmethode bestätigt ist. Die Reihenfolge folgt der ESBK-Liste vom 17. März 2026.
| Online-Casino | Landbasierte Spielbank | Online seit | Apple Pay verfügbar |
|---|---|---|---|
| Mycasino | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | — |
| Casino777 | Casino Davos | 09.09.2019 | Ja |
| Swiss4win | Casino Lugano | 01.03.2021 | — |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | — |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — |
| Jackpots | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | — |
| Admiral | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | Ja |
| Pasino | Casino Meyrin | 16.11.2020 | — |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — |
| Starvegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | Ja |
Drei der zehn bestätigen Apple Pay explizit als Einzahlungsmethode auf ihren Zahlungsseiten. Bei den übrigen sieben ist die Methode nicht ausgewiesen — was nicht zwingend heisst, dass Apple Pay dort nicht funktioniert, aber dass die Information aus den offiziellen Zahlungsseiten dieser Anbieter nicht hervorgeht. Für eine verbindliche Auskunft bleibt der Blick auf die jeweilige Zahlungsmethoden-Übersicht.
Die zehn Anbieter im Einzelnen
Mycasino — Grand Casino Luzern, online seit 2019
Mycasino ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und seit dem 22. August 2019 am Netz. Die Marke gehört zu den ersten, die unter der neuen Konzession live gingen, und sie trägt das Renommee des Luzerner Hauses mit. Auf der Zahlungsseite taucht Apple Pay in den verfügbaren Quellen nicht als ausgewiesene Methode auf — was nicht ausschliesst, dass die Funktion über mobile Browser grundsätzlich funktioniert, aber was aus Sicht der offiziellen Kommunikation heisst: hier keine zugesicherte Apple-Pay-Einzahlung. Bei Mycasino beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 10; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Für Einzahlungen gelten die Standardlimits der Branche. Wer auf Apple Pay als bestätigte Zahlungsmethode angewiesen ist, findet hier keine zugesicherte Antwort.
Casino777 — Casino Davos, online seit 2019, Apple Pay bestätigt
Casino777 ist die Online-Verlängerung von Casino Davos und seit dem 9. September 2019 verfügbar. Das Haus führt Apple Pay als ausgewiesene Einzahlungsmethode: gebührenfrei, sofort verfügbar, Limite CHF 10 bis CHF 10’000 pro Transaktion. Casino777 akzeptiert daneben Visa, Mastercard, TWINT, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung, und das Haus erhebt für keine dieser Methoden Einzahlungsgebühren. Apple Pay kann bei Casino777 nur mit Apple-Geräten wie iPhone oder Mac genutzt werden; die Karte muss zuvor im Apple-Konto registriert sein. Praktische Folge: der eingezahlte Betrag erscheint sofort auf dem Spielkonto, sobald die Karte im Apple-Konto bestätigt ist. Für Spielerinnen und Spieler, die Apple Pay als festen Bestandteil ihres Zahlungssetups nutzen, ist Casino777 derzeit die transparenteste Bestätigung im Feld.
Swiss4win — Casino Lugano, online seit 2021
Swiss4win ist die Online-Verlängerung von Casino Lugano und seit dem 1. März 2021 verfügbar. Das Haus positioniert sich stark über TWINT: Swiss4win bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren an, die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Für Apple Pay fehlt auf den offiziellen Zahlungsseiten eine ausdrückliche Bestätigung. Wer mit dem iPhone einzahlen will, muss sich entweder direkt beim Anbieter erkundigen oder auf eine bestätigte Alternative wie TWINT ausweichen. Das Tessiner Haus spricht ohnehin eher den italienischsprachigen Markt an, was sich im Zahlungsportfolio niederschlägt.
Casineo — Casino Locarno, online seit März 2026
Casineo ist die Online-Verlängerung von Casino Locarno und erst seit dem 17. März 2026 am Netz, also ein ganz junger Anbieter. Die Mindesteinzahlung beträgt für alle Methoden CHF 10, das Zahlungsportfolio umfasst TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Für Apple Pay fehlt eine ausdrückliche Bestätigung. Bei einem so frischen Angebot ist es nicht ungewöhnlich, dass die Zahlungsseite noch schmal ausfällt; ein abschliessendes Urteil über die Apple-Pay-Verfügbarkeit lässt sich aus den öffentlich zugänglichen Informationen nicht ableiten. Was bleibt: der Stand der Liste, die das Haus als konzessioniert ausweist, und die allgemeinen Standards der Branche.
Swiss Casinos — Casino Pfäffikon, online seit 2019
Swiss Casinos ist die Online-Verlängerung von Casino Pfäffikon und seit dem 2. September 2019 verfügbar. Das Haus akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit führt Swiss Casinos Apple Pay explizit im Portfolio. Die offizielle Sprachregelung zu Apple Pay ist hier allerdings knapp gehalten — Limitrahmen, Bearbeitungszeit und etwaige Gebühren werden auf der Zahlungsseite nicht im Detail ausgewiesen. Wer auf verbindliche Konditionen Wert legt, muss die Transaktion selbst durchspielen oder den Support fragen. Fest steht: Apple Pay ist verfügbar, und das Haus ist eines der wenigen, die es offensiv kommunizieren.
Jackpots — Grand Casino Baden, online seit 2019
Jackpots ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und seit dem 5. Juli 2019 am Netz, also eines der ersten Häuser überhaupt. Jackpots akzeptiert für Einzahlungen unter anderem TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Bei Jackpots fallen für TWINT-Einzahlungen keine Zusatzgebühren an, und die TWINT-Zahlung wird sofort verarbeitet — ein Hinweis auf das Tempo, mit dem das Haus generell arbeitet. Die Auszahlungswege sind enger gefasst: Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet, Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Eine bei Jackpots beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein. Für Apple-Pay-affine Spieler, die ein grosses Haus mit langer Historie suchen, ist Jackpots eine der tragfähigen Optionen.
Admiral — Casino Mendrisio, online seit Juli 2025
Admiral ist die Online-Verlängerung von Casino Mendrisio und seit dem 16. Juli 2025 verfügbar, also ebenfalls ein sehr junger Anbieter im Feld. Admiral bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Admiral nutzt für Apple Pay den NFC-Standard, der sich seit 2014 weltweit als eine der sichersten mobilen Zahlungsmethoden etabliert hat; die Daten werden durch Fingerabdruck oder Gesichtsscan geschützt. Eine der wenigen Stellen, an der das Sicherheitsprofil von Apple Pay aktiv erklärt wird. Für ein Haus, das noch jung ist, fällt der Zahlungskanon breit aus, und Apple Pay ist namentlich aufgeführt.
Pasino — Casino Meyrin, online seit 2020
Pasino ist die Online-Verlängerung von Casino Meyrin und seit dem 16. November 2020 verfügbar. Pasino akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10, der Mindestbetrag für eine Auszahlung CHF 0.01. Mit Apple Pay im Portfolio und einem der niedrigsten Auszahlungs-Schwellen im Feld ist Pasino für Spielerinnen und Spieler interessant, die mit kleinen Beträgen hantieren und nicht auf eine Auszahlung warten wollen, bis CHF 10 zusammenkommen. Allerdings ist die Sprachversion der Zahlungsseite französisch geprägt — das Haus sitzt in der Romandie, und wer hier spielt, sollte Französisch zumindest lesen können.
7melons — Grand Casino Bern, online seit 2020
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und seit dem 15. September 2020 verfügbar. 7melons akzeptiert für Einzahlungen TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard; der Mindestbetrag liegt bei CHF 10, und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000. Für Apple Pay fehlt eine ausdrückliche Limitangabe in den verfügbaren Quellen — die Methode ist gelistet, aber nicht in derselben Detailliertheit wie etwa Casino777 sie ausweist. Das Berner Haus positioniert sich über das stationäre Casino am Aareufer, und die Online-Marke ist eher zurückhaltend kommuniziert. Wer Apple Pay hier nutzen will, wird im Einzahlungsformular feststellen, ob das eigene iPhone die Methode anbietet.
Starvegas — Casino Interlaken, online seit 2020, Apple Pay bestätigt
Starvegas ist die Online-Verlängerung von Casino Interlaken und seit dem 24. Februar 2020 verfügbar. Das Haus führt Apple Pay als Einzahlungsmethode: gebührenfrei, sofort verfügbar, Limite CHF 10 bis CHF 10’000. Daneben akzeptiert Starvegas VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard; die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10. Für Apple-Pay-affine Spieler ist Starvegas neben Casino777 die zweite Adresse mit klar ausgewiesenen Konditionen. Wer einen Bonus einlösen will, sollte die Bedingungen lesen — denn die Werbung darf zwar nicht aufdringlich sein (Art. 74 BGS), aber ein Willkommenspaket kann das Haus sehr wohl anbieten.
Grundprinzip: Was die Werbung verschweigt und das Kleingedruckte zeigt
Ein Haus wirbt mit einem Bonus, der Leser rechnet nach, und die Rechnung geht selten zugunsten des Spielers aus. Das Prinzip ist einfach: Wer einen Bonus annimmt, verpflichtet sich in der Regel zu einem bestimmten Umsatz, bevor eine Auszahlung möglich wird. Üblich sind Faktoren zwischen 30- und 50-fach des Bonusbetrags, das heisst: Bei einem Bonus von CHF 100 müssen zwischen CHF 3’000 und CHF 5’000 an Einsätzen generiert werden, bevor das Geld und die Gewinne daraus ausgezahlt werden können.
Nehmen wir ein konkretes Szenario: Ein Haus gewährt einen Bonus von CHF 200 mit einem Umsatzfaktor von 35. Der erforderliche Umsatz liegt dann bei CHF 200 × 35 = CHF 7’000. Bei einem angenommenen Spin-Einsatz von CHF 0.20 entspricht das 35’000 Spins. Eine Slot-Runde dauert im Schnitt etwa fünf Sekunden, das ergibt rund 175’000 Sekunden, also etwa 48,6 Stunden reine Spielzeit. Bei einem Spiel mit einem RTP von 96 Prozent liegt der erwartete Verlust bei CHF 7’000 × (1 − 0,96) = CHF 280.
Die Bandbreite ist breit, je nach Konditionen und Spielverhalten: Ein Bonus von CHF 100 mit einem 30-fachen Umsatz und Einsätzen von CHF 0.50 pro Spin verlangt 6’000 Spins und rund 8,3 Stunden Spielzeit, mit einem erwarteten Verlust von ungefähr CHF 120 bei 96 Prozent RTP. Ein Bonus von CHF 500 mit einem 50-fachen Umsatz und Einsätzen von CHF 0.10 pro Spin verlangt 250’000 Spins und rund 347 Stunden, mit einem erwarteten Verlust von etwa CHF 1’000.
Wer die Werbung des Hauses ernst nimmt, sollte diese Zahlen im Hinterkopf behalten. Der Bonus ist im Kern ein Vorschuss, den der Anbieter zurückverlangt, indem er den Spieler möglichst lange am Tisch hält. Bei jedem einzelnen Spin liegt die mathematische Erwartung zugunsten des Hauses, und der Umsatzfaktor multipliziert diese Erwartung. Was übrig bleibt, ist das, was der Spieler vom Bonus tatsächlich hat.
Auszahlungswege: Was nach dem Apple Pay kommt
Apple Pay funktioniert nur in eine Richtung. Wer Gewinne auszahlen will, muss einen anderen Weg nehmen, und der ist bei allen zehn Häusern auf Schweizer Konten beschränkt. Jackpots etwa zahlt ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto aus, das auf den eigenen Namen lautet; Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Andere Häuser sind ähnlich restriktiv. Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Die Aufsicht verlangt eine lückenlose Identitätsprüfung, und eine Auszahlung auf ein Konto, das nicht zweifelsfrei der Kontoinhaberin oder dem Kontoinhaber gehört, wäre ein Kontrollverlust.
Was das praktisch heisst: Wer mit Apple Pay einzahlt, gibt die Gewinne über die Bank aus. Die Bearbeitungszeit hängt vom Haus und vom gewählten Weg ab, bewegt sich aber typischerweise im Bereich von Stunden bis wenigen Werktagen, sobald die Identitätsprüfung abgeschlossen ist. Das ist die eine Reibung, die der Apple-Pay-Weg mit sich bringt: Die Einzahlung ist schnell, die Auszahlung nicht immer.
Häufig gestellte Fragen
Welche Online-Casinos in der Schweiz akzeptieren Apple Pay?
Stand der ESBK-Liste vom 17. März 2026 führen Casino777, Swiss Casinos, Jackpots, Admiral, Pasino, 7melons und Starvegas Apple Pay in ihren Zahlungsoptionen, wobei Casino777 und Starvegas die Konditionen explizit ausweisen (gebührenfrei, sofort verfügbar, Limite CHF 10 bis CHF 10’000). Bei Mycasino, Swiss4win und Casineo fehlt eine ausdrückliche Bestätigung in den offiziellen Zahlungsinformationen.
Kann man in einem Online-Casino mit Apple Pay bezahlen?
Ja, aber nur in eine Richtung. Apple Pay ist bei mehreren Schweizer Online-Casinos als Einzahlungsmethode verfügbar, sofern das Endgerät ein iPhone, iPad, Mac oder eine Apple Watch ist und die Karte vorher in der Wallet App hinterlegt wurde. Auszahlungen über Apple Pay sind nicht möglich; Gewinne werden auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto überwiesen.
Ist Online-Glücksspiel mit Apple Pay in der Schweiz legal?
Ja, sofern es auf einer der zehn ESBK-konzessionierten Plattformen stattfindet. Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Spiele ausschliesslich als Verlängerung einer landbasierten Konzession; ausländische Anbieter sind auf der Sperrliste und werden per DNS blockiert. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, tut dies ohne Schweizer Spielerschutz.
Woran erkenne ich ein ESBK-lizenziertes Online-Casino?
Jedes ESBK-lizenzierte Online-Casino ist die digitale Verlängerung einer Schweizer Spielbank mit eidgenössischer Konzession. Die ESBK führt die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken mit Datum des Online-Starts. Wer Zweifel hat, ob ein Anbieter konzessioniert ist, prüft die aktuelle Liste direkt bei der Aufsichtsbehörde.
Wie funktioniert die Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre gilt schweizweit für alle konzessionierten Spielbanken, online wie stationär, und seit Januar 2025 auch in Liechtenstein. Sie wird beim gewählten Anbieter beantragt, gilt sofort, und eine Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, sofern der ursprüngliche Grund entfällt. Wer sich sperren lässt, verliert den Zugang zu allen legalen Schweizer Glücksspielangeboten.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis rund CHF 1’070’000 steuerfrei; darüber fällt die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den Mehrbetrag an. Gewinne aus nicht konzessionierten oder ausländischen Angeboten sind bereits ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Die Auskunft ist modellhaft; im konkreten Fall sollte eine Steuerberatung hinzugezogen werden.
Verfasst vom Team von „Casino Lizenz Schweiz”.
